IOTA: Grünes Licht für +CityxChange-Konsortium

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IOTA: Grünes Licht für +CityxChange-Konsortium

Offiziell grünes Licht für IOTAs Smart-City-Forschungen. Das +CityxChange-Konsortium konnte sich gegenüber anderen Projekten durchsetzen. Somit stehen dem Projekt insgesamt 30 Millionen Euro Fördersumme zur Verfügung.

Am 6. Juli 2018 wurde das Konsortium der europäischen Kommission vorgestellt und nach positiver Bewertung insgesamt 30 Millionen Euro zugesichert.

Das Projekt +CityxChange dominierte aus den elf eingereichten Vorschlägen. Zu dem Konsortium zählt neben 25 Unternehmen und Organisationen unter anderem auch die IOTA Foundation. Horizon 2020, ein europäisches Forschungs- und Innovationsprogramm, stellt mit 20 Millionen Euro den Großteil der Fördersumme zur Verfügung. Projektpartner werden weitere zehn Millionen Euro für die lokale Implementierung von Demonstrationsprojekten beisteuern.

Unter der Leitung der norwegischen Universität für Wissenschaft und Technologie, NTNU, werden zukünftig sieben europäische Städte nachhaltig umgestaltet. Trondheim, Limerick, Alba Iulia, Pisek, Sestao, Smolyan und Voru wollen bis 2050 eine Infrastruktur mit null Emissionen und 100 Prozent erneuerbarer Energien aufbauen.

Das +CityxChange-Projekt besteht aus elf großen Unternehmen, neun KMUs, drei Non-Profit-Organisationen und zwei Universitäten. Diese werden die nächsten fünf Jahre an der Smart-City-Transformation forschen und experimentieren. Dabei stehen vor allem digitale Geräte und die Peer-to-Peer-Technologie im Vordergrund. Mithilfe von blockchainbasierten Anwendungen soll in der Zukunft mehr Energie erzeugt als verbraucht werden, um die Lebensqualität in den Städten zu verbessern.

IOTA ideal für das Projekt aufgestellt

Wilfried Pimenta, Leiter für Business Development bei der IOTA Foundation, schrieb in einem Blog am 7. Juli:

„Das +CityxChange-Konsortium ist zu 100 Prozent auf die DNA der IOTA Foundation abgestimmt und wir können es kaum erwarten loszulegen.“

Ebenfalls betonte Pimenta die Wichtigkeit der Smart Cities, da es sektorenübergreifend einer der am schnellsten wachsenden Innovationsbereiche ist. Auch der norwegische Co-Founder und stellvertretende Vorsitzende der IOTA Foundation David Sønstebø fügte hinzu:

„Die Möglichkeit, den Nutzen IOTAs im Kontext der Smart Cities zu erforschen und zu demonstrieren, stellt für zahlreiche Städte Europas ein unglaublich wertvolles Vorgehen dar.“

Folglich bleibt abzuwarten, wie sich dieses Projekt auf unser alltägliches Leben auswirkt. Immerhin wurden nun die finanziellen Voraussetzungen für eine umfassende Forschung gelegt. Der voraussichtliche Projektstart ist für den 1. Januar 2019 angedacht.

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