IOHK Sidechain Paper für das IEEE Symposion für Sicherheit und Privatsphäre akzeptiert

Michele Troccolo

von Michele Troccolo

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Michele Troccolo

Michele Troccolo ist IT-Berater, organisiert seit 2017 Krypto-Meetups und unterstützt freiberuflich Unternehmen bei der Akzeptanz von Kryptowährungen als Bezahlmittel. Er interessiert sich insbesondere für Entwicklungen, die die Privatsphäre und Sicherheit von Blockchains gewährleisten.

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IOHK darf beim diesjährigen IEEE Symposium für Sicherheit und Privatsphäre ein Paper zur Sicherheit von Sidechains präsentieren. Das Unternehmen definiert darin Sidechain-Systeme und zeigt auf, wie man sie sicher betreibt.

IOHK hat am 09. Januar verkündet, dass ihr Paper über Sidechains für das IEEE Symposium für Sicherheit und Privatsphäre akzeptiert wurde. IOHK betreibt Forschung und Entwicklung im Bereich Blockchain und dürfte vor allem für die Arbeit an Cardano und Ethereum Classic bekannt sein. Die Autoren des Papers schlagen die erste formale Definition von Sidechain-Systemen vor und erörtern, wie digitale Assets sicher zwischen Sidechains transferiert werden können. Darüber hinaus stellen sie ein neues Sicherheitsfeature für Sidechains vor, das einer Firewall ähnelt. Abschließend demonstrieren sie ihre Erkenntnisse anhand eines Proof-of-Stake-basierten Systems.

Sidechains und deren Sicherheit

Sidechains gehören zu den vielversprechendsten Methoden, um das grundsätzliche Problem der Skalierbarkeit und der Interoperabilität von Blockchains zu lösen. Eine Sidechain ist eine eigenständige Blockchain, die einer übergeordneten Blockchain, der sogenannten Mainchain angehängt wird. Interoperabilität beschreibt die Möglichkeit, Informationen und Assets unterschiedlicher Blockchains austauschen zu können. Die Autoren formalisieren dieses Verständnis von Sidechains und schlagen diverse Definitionen vor. Diese sind abstrakt genug, um Proof of Work, Proof of Stake und weitere Konsens-Mechanismen abzudecken.

Die Autoren betonen besonders die Bedeutung eines vorgeschlagenen Sicherheitsfeatures, das sie als Firewall für die jeweiligen Blockchains vorstellen. Demnach soll im Falle eines „katastrophalen Fehlers“ einer Blockchain, die andere unberührt bleiben. Mit anderen Worten: Es können nie mehr Assets auf eine Blockchain transferiert werden, als ursprünglich heraustransferiert wurden. Im Zweifelsfall blockiert man beispielsweise Übertragungen von der Sidechain auf die Mainchain und überprüft, ob eine Historie vorhanden ist, die diese Übertragungen validiert. Diese Ideen setzen die Autoren im letzten Teil des Papers schließlich um und beweisen in verschiedenen Tests die Gültigkeit ihrer Annahmen.

Präsenz auf dem Symposium legitimiert Blockchain-Forschung

Das IEEE Symposium für Sicherheit und Privatsphäre gehört seit Jahrzehnten zu den renommiertesten Konferenzen in den Bereichen Informationssicherheit und digitaler Privatsphäre. Das diesjährige Symposium findet vom 20. bis 22. Mai in San Francisco statt. Dass das Team die Möglichkeit bekommen hat, ihr Paper dort präsentieren zu können, interpretiert Chefwissenschaftler Kiayias als große Bestätigung ihrer Arbeit. Darüber hinaus legitimiert und unterstreicht die Präsenz solcher Themen auf wichtigen Veranstaltungen wie dieser die weiterführende Blockchain-Forschung.


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