Internetkriminelle in Australien auf dem Vormarsch

Danny de Boer

von Danny de Boer

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Danny de Boer

Als Informatiker schaut Danny de Boer kritisch auf die Blockchain-Entwicklung und Kryptographie. Zwischen Komplexität und Hype erklärt er allgemeinverständlich und anwendungsbezogen. Seit 2014 berichtet er für BTC-ECHO aus der Krypto-Szene.

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Internetkriminelle finden immer wieder neue Wege, um sich das Geld ihrer Opfer unter den Nagel zu reißen. In den vergangenen Tagen, wurden australische Internetnutzer über Facebook von angeblichen Mitarbeitern der australischen Regierung angesprochen.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Danny de Boer

Laut Berichten australischer Medienplattformen, sollen sich die Kriminellen als Vertreter großer Marken, Regierungsbehörden, Versorgungsunternehmen, Telekom-Unternehmen oder sogar als die Steuerbehörde ausgeben. Die Betrüger sollen sich noch mehr Vorteile durch massenhaften E-Mail-Versand und Internet-Telefonie-Konferenzen (VoIP) verschaffen und so potenzielle Opfer angreifen.

Betrüger die sich als Vertreter der australischen Steuerbehörde ausgaben, sollen angeblich über 1 Million US-Dollar von verschiedenen Bürgern in Form von iTunes-Geschenkkarten erhalten haben. Laut der australischen Wettbewerbs- und Verbraucherbehörde, sollen die Opfer dazu aufgefordert worden sein, iTunes und andere Prepaid-Karten im Wert von tausenden von Dollar zu kaufen, um ihre Steuerschulden zu begleichen. Die Opfer wurden mit Konsequenzen bedroht, darunter zählte auch Gefängnisstrafe bei nicht-befolgen der Anweisungen.

Die Summe aller ähnlichen Betrügereien beliefen sich im letzten Jahr auf rund 70 Millionen US-Dollar. Dabei machen Bitcoin-Zahlungen den größten Teil davon aus. Die Regierungen und Behörden versuchen jeglichen Betrug einzudämmen. Darunter fallen die Täuschung als Regierungsbeamter, Investment-Betrug, sowie Dating- und Romance-Scams usw. Doch die Kriminellen sind den meisten einen Schritt voraus, und schaffen es immer wieder abzuzocken.


Ransomware steht ebenfalls auf der Liste der Scams. Bei Ransomware werden die Inhalte von Computern durch eine Malware infiziert und “zwangs”-verschlüsselt. Um den Schlüssel für die Entschlüsselung zu bekommen, wird das Opfer meist dazu aufgefordert ein Lösegeld in Form von Bitcoin zu bezahlen. Im Oktober letzten Jahres lag die Gesamtzahl der berichteten Scams im Land bei rund 134.000. In Anbetracht dessen wird Internetnutzern geraten, sich ein sicheres Surf-Verhalten anzueignen und eine gründliche Nachforschung anzustellen, bevor man ein bestimmtes Investment antritt oder bevor man jemanden Geld sendet.

Sollte jemand vorgeben von einer bestimmten Regierungsbehörde zu sein, ist es ratsam sicherzustellen ob das Individuum wirklich in der bestimmten Behörde arbeitet. Regierungsinstitutionen werden Privatpersonen niemals dazu auffordern, ihre Steuerschuld in Form von Prepaid-Karten oder Bitcoins zu begleichen.

BTC-Echo

Englische Originalfassung von Gautham via newsbtc


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