Interdisziplinäres Blockchain-Institut in Mittweida gegründet

Sven Wagenknecht

von Sven Wagenknecht

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Sven Wagenknecht

Sven Wagenknecht ist Chefredakteur von BTC-ECHO. An der Blockchain-Technologie faszinieren ihn vor allem die langfristigen Implikationen auf Politik, Gesellschaft und Wirtschaft.

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Quelle: Hoschule Mittweida

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Die Hochschule Mittweida hat letzten Donnerstag das “Blockchain Competence Center Mittweida” (BCCM) gegründet, um die Blockchain-Technologie weiter zu erforschen und Ansprech- sowie Entwicklungspartner für Unternehmen und Institutionen zu sein.  

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Mark Preuss

Selbstbewusst äußert Rektor Ludwig Hilmer:

“Wir wollen dabei sein und uns mit unseren Partnern aufmachen in die Blockchain-Zukunft”, des Weiteren fügt er hinzu: “Mittweida ist der Ort, in dem das digitale Herz der Zukunft schlägt.”

Das BCCM kooperiert dabei unter anderem mit großen Unternehmen wie SAP, IBM, Deutsche Bundesbank, Deutsche Post und vielen mehr. Leonhard Zintl, Vorsitzender der Volksbank Mittweida eG, die ebenfalls Kooperationspartner des BCCM ist, äußert:

“Man kann entweder nur die Probleme sehen oder eben das Potenzial.”

Und von denen gibt es genug, da sich die Wertströme gegenwärtig in einem rechtsfreien Raum befinden, wie der Direktor des BCCM, Andreas Ittner, anmerkt und treffend formuliert: “Hier fehlen einfach die Leitplanken”. Entsprechend sinnvoll ist daher, im Rahmen einer interdisziplinären Herangehensweise, auch die Beteiligung der Rechtswissenschaften am Kompetenzzentrum.


Die Kernthemen der Arbeitsgruppen sind: Micropayments, Internet of Things, Buchungssysteme, digitale Identitäten sowie Nachweisdokumente. An der Hochschule selbst gibt es auch schon studentische Projekte, die die Blockchain zum Gegenstand haben. Eines dieser Projekte beschäftigt sich mit der Evaluierung blockchain-basierter Zertifikate, um beispielsweise Studien-Credits oder Prüfungsleistungen aufzuzeichnen und zu verwalten.

Im kommenden Jahr soll ein blockchainspezifischer, viersemestriger Masterstudiengang angeboten werden – “Blockchain & Distributed Ledger Technologies”. Die Hochschule Mittweida würde damit eine Vorreiterrolle in Europa einnehmen, da ein “reiner” Blockchain-Masterstudiengang nur in Zypern existiert.

Das heißt allerdings nicht, dass es keine Studiengänge in Deutschland gibt, die nicht auch die Blockchain zum Gegenstand haben. So bietet beispielsweise die Hochschule Paderborn in dem Masterstudiengang Informatik eine intensive Auseinandersetzung mit der Blockchain-Technologie an. Professor Tibor Jager bedient sich zum Teil der Lehrmaterialien der Universität Princeton, die, neben Stanford und dem MIT, führend in der Blockchain-Forschung ist. Entsprechend können Informatikstudenten bereits heute schon in Deutschland “Blockchain studieren”.

BTC-ECHO


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