Industrie 4.0: Levi Strauss und Harvard bauen blockchainbasiertes Sicherheitssystem

Patrick Pehl

von Patrick Pehl

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Patrick Pehl

Patrick Pehl arbeitet als freier Journalist in Berlin. Dort macht er auch Podcasts und erdenkt in kreativen Prozessen für verschiedene Kunden originelle PR Konzepte. Allerdings ärgert sich sich noch heute die ersten Bitcoins für einen mittelmäßigen Burger ausgegeben zu haben.

Teilen

Quelle: Shutterstock

BTC9,140.35 $ 0.56%

Levi Strauss möchte seine Produktionslinie verbessern und sicherer gestalten. Dazu testet das Modeunternehmen in einigen seiner Produktionsstandorte eine Blockchain-Plattform. Auch ConsenSys ist mit dabei.

Um eine bessere Dokumentation und somit Überwachbarkeit der Produktionskette zu erlangen, erprobt die amerikanische Modemarke Levis Strauss eine firmeninterne Blockchain. Hilfe bekommt sie dabei von der US-Universität Harvard. Dr. Eileen McNeely, die Direktorin der Forschungseinrichtung Chan’s Sustainability and Health Initiative for NetPositive Enterprise sagte: „In den letzten 25 Jahren wurden die Lieferketten hauptsächlich durch Audits überwacht.“ Eine neue Lösung sei in einem verteilten System wie der Blockchain zu finden. Vorteil sei hierbei, dass es eine lückenlose und nicht fälschbare Kontrolle bis zurück zum Ursprung der Produktion gäbe.

Levis will das System zunächst testweise nutzen. Dazu wählte der Modekonzern drei Fabriken in Mexiko aus, in denen insgesamt rund 5.000 Mitarbeiter beschäftigt sind. Der Testbetrieb soll im kommenden Jahr ausgeweitet werden und auf Grundlage der Blockchain jährliche Berichte zur Produktionssicherheit erstellen. Das Institut der Harvard University hat dazu einen Index entwickelt, mit dessen Hilfe Levi Strauss die fälschungssicheren Berichte erstellen will.

ConsenSys mit im Boot

Joseph Lubis Firma ConsenSys ist für die technische Umsetzung verantwortlich. Das Unternehmen ist eng verbandelt mit Ethereum (ETH).

Auch für ConsenSys wird dieser Auftrag wichtig sein. Im vergangenen Jahr lies sich vernehmen, dass das Unternehmen zwischenzeitlich überlegte, bis zu 60 Prozent seiner Mitarbeiter zu entlassen. Tatsächlich wird die Firma aber lediglich rund zehn Prozent seiner Mitarbeiter entlassen. Mitarbeiter im Support und Techniker waren beiderlei betroffen. In die Blockchain steckt die Wirtschaft viel Hoffnung, um Prozesse – ganz im Sinne der Industrie 4.0 – zu optimieren und zu verbessern.

Teilen

Die aktuellsten News kostenlos per E-Mail

Ich stimme zu, dass meine E-Mail-Adresse für den Versand des Newsletters gespeichert und verarbeitet wird. Weitere Hinweise
BTC-ACADEMY

Kryptowährungen einfach kaufen und verkaufen

Ein Bankkonto, Krypto-Wallets und Trading vereint

  • Einfach, sicher und zuverlässig
  • Kontoeröffnung in nur 5 Minuten
  • Nur 1% Handelsgebühr
  • Made in Germany
×

Deine Vorteile:

– Einfache Kontoeröffnung (auch mobil)

Sofort Bitcoin handeln

– Kreditkarten- und Paypalzahlung möglich

– Kostenloses Demokonto

CFDs bergen Risiken. 80,5% der Kleinanlegerkonten verlieren beim CFD-Handel mit diesem Anbieter Geld.