Indonesien, Indonesien: Polizei sucht nach Bitcoin-Straftätern

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Indonesien: Polizei sucht nach Bitcoin-Straftätern

In Indonesien will die dortige Zentralbank in Zusammenarbeit mit der Polizei Touristen und Einheimische daran hindern, mit einem anderem Geld als mit der Indonesischen Rupiah zu bezahlen. Die Suche nach Verstößen gegen das zur Jahreswende erlassene Verbot von Kryptowährungen konzentriert sich derzeit auf Touristenattraktionen, wie The Jakarta Post berichtet.

Die Bank Indonesia (BI) hat sich mit der Nationalpolizei zusammengetan, um Transaktionen mit der Kryptowährung Bitcoin in Bali und anderen Tourismuszentren zu verhindern, nachdem digitale Währungen dort zum Jahreswechsel für illegal erklärt wurden. Ein Sprecher der Zentralbank sagte gegenüber dem Online-Magazin Tempo.co, dass auch Erhebungen von Datensammlungen geplant seien, um die Einhaltung des Verbots zu überwachen. Das Verbot gilt nicht nur für Banken, sondern auch für jegliche Zahlungsdienstleister, Wechselanbieter, Clearing-Firmen und sonstige Wechselstellen, wo digitale Währungen zum Einsatz kommen könnten. Obwohl Indonesien beim Bitcoin einen sehr geringen Stellenwert einnimmt, wollen die dortigen Behörden nun aktiv gegen Personen vorgehen, die sich nicht an das Krypto-Verbot halten. Nach Schätzungen des Magazins Indonesia Investments liegt das indonesische Handelsvolumen täglich bei maximal 50.000 US-Dollar, diese Summe wird in anderen Nationen in Sekundenbruchteilen gehandelt.

Die Bank Indonesia vermisst bei Kryptowährungen eine „Klarheit über den Zahlungsmechanismus“. Im Vorfeld wurde die Öffentlichkeit gewarnt, „vorsichtig“ beim Umgang mit dem Bitcoin zu sein. Die Zentralbank habe keine Regulierungsbefugnisse und auch gab es bis zum Jahreswechsel keine gesetzlichen Regeln im Umgang mit Kryptowährungen. Seit dem 1. Januar ist der Bitcoin in Indonesien kein legitimes Zahlungsinstrument mehr. Der Besitz von virtuellen Währungen sei sehr riskant aufgrund des Inflationsrisikos, wurde bekannt gegeben. Natürlich werden von den offiziellen Stellen erneut die üblichen Totschlagargumente wie der Kampf gegen internationalen Terrorismus, Steuerhinterziehung und Geldwäsche als Gründe für das Verbot angegeben.

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