Warum man sein Schwarzgeld in Indien nicht in Bitcoin horten kann: Bargeldverbot

Max Kops

von Max Kops

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Max Kops

Quelle: © byheaven, Fotolia

Teilen
BTC19,037.58 $ -1.67%

Mit der Bargeldeindämmung der indischen Regierung war das Interesse am Bitcoin stark gestiegen: Viele spekulierten auf Kurssprünge, weil die indische Bevölkerung ihr Vermögen bzw. nicht mehr anerkannte Geldbestände in Bitcoin tauscht. Ein neuer Bericht enthüllt: Die indische Bevölkerung hat schlechte Chancen, ihr Schwarzgeld über Bitcoin loszuwerden.
Indien: Bargeldverbot beflügelt Bitcoin-Kurs

Indien: Bargeldverbot beflügelt Bitcoin-Kurs

Kurzfristig hatte das Bargeldverbot den Bitcoin-Kurs um 200$ in die Höhe getrieben, so spekulierte man jedenfalls. Es wurde vermutet, dass die indische Bevölkerung ihre Schwarzgelder in Bitcoin tauscht oder letztere als Zwischenprodukt nutzt, um die indischen Rupien in Bitcoin und anschließend in eine Fiatwährung wie bspw. US-Dollar tauscht.

Indische Medien: Harsche Kritik gegenüber Bitcoin

Anzeige

Bitcoin, Aktien und Co unschlagbar günstig handeln - Made in Germany

Top 5 Kryptowährungen | 7.300 Aktien | 1.000 ETFs | 0 € Orderentgelt

Als erster deutscher Anbieter bietet justTRADE eine All-in-One Lösung für den Handel mit Kryptowährungen (Bitcoin, Ethereum, Ripple, …) Aktien, ETFs und Zertifikaten. Website und App sind intuitiv gestaltet, bieten viele nützliche Features und sind sowohl für Einsteiger als auch für fortgeschrittene Trader geeignet. Das Beste: es fallen keinerlei Transaktionskosten oder Netzwerk-Gebühren an.

Jetzt mehr erfahren


Auffällig war als Reaktion auf das Bargeldverbot, dass die indischen Medien sehr negatie Berichte ausgestrahlt hatten. Wie wir berichteten, wurden in indischen TV-Berichten Bitcoins als Währung für Drogendealer und Geldwäsche deklariert. So lag der Verdacht nahe, dass regierungsseitig bewusst eine Ablehnung gegenüber Bitcoin erzeugt werden sollte.

Schwarzgeldtausch in Bitcoin ist problematisch

Viel problematischer als die ablehnende Haltung der Regierung ggü. Bitcoins ist allerdings, dass keine ausreichende Anonymität gewährleistet werden kann. Einsteiger müssten ihr Geld über die “Big Four” der indischen Marktplätze in Bitcoin tauschen. Diese großen Marktplätze sind allerdings alle mit Know-Your-Customer Systemen ausgestattet. Das bedeutet: Kunden der Marktplätze werden genau verifiziert, sodass die Kundenkonten wirklichen Menschen zuordbar sind.

Die Idee, das Schwarzgeld zu tauschen, dürfte damit schnell erledigt sein: Kunden müssten das Schwarzgeld in bar einzahlen. Selbst wenn das gelingt, wird aber die KYC-Falle zum Problem: Sie können gänzlich nachverfolgt werden und der Handel würde schnell auffilegen. Wie im Netz zu lesen ist, seien in Indien bereits einige Menschen der Steuerhinterziehung bezichtigt worden, solange, bis sie das Gegenteil beweisen können. Und gerade dies dürfte beim Handel mit Bitcoins gegenüber Behörden schwer nachzuweisen sein.

Meinung des Autors (Max):

Es ist erschreckend, wie das Beispiel Indien zeigt, dass ein staatlicher Eingriff in das Geldsystem und das völlige Bargeldverbot durchsetzbar ist. Obwohl Kryptowährungen gerade dafür ein Fluchtort sein können, muss das bisher in der Fiatwährung vorhandene Vermögen in Kryptowährungen getauscht werden. Ein weiterer Knackpunkt, der das in sich vor Staaten geschützte System von außen beim Zugang zu einem Problem macht.

 

BTC-ECHO

Englische Originalversion von Gautham via newsbtc

Teilen

Die aktuellsten News kostenlos per E-Mail

Ich stimme zu, dass meine E-Mail-Adresse für den Versand des Newsletters gespeichert und verarbeitet wird. Weitere Hinweise

1. Ausgabe kostenlos testen

Das Bitcoin & Blockchain Magazin

1. Ausgabe kostenlos testen

Das Bitcoin & Blockchain Magazin

Das führende Bitcoin & Blockchain Szene Magazin

In Print und Digital verfügaber

Neue Investmentchancen verstehen und ergreifen

Jeden Monat über 60 Seiten Insights, Analysen, KnowHow

Streng limitiert

Kostenlose Ausgabe testen oder gratis Prämie sichern

BTC-ACADEMY

Kryptowährungen einfach handeln

Plus500 der führende CFD Anbieter

  • Direkt mobil handeln
  • Einzahlung per Kreditkarte oder PayPal
  • Bitcoin,Ether,IOTA,Ripple, uvm.
  • inkl. Demokonto

76,4% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD Handel mit diesem Anbieter