Überraschend: Indien legalisiert Bitcoin

Nach einem langen hin und her schien es mal als würde Bitcoin verboten werden, nur um dann wieder auf dem Arbeitstisch des indischen Finanzministeriums zu liegen. Nach langem Warten nimmt die indische Regierung Bitcoin ernst – und kündigt an eine vernünftige Regulierung einführen zu wollen.

Vom Märchen zur Realität

Kirit Somaiya, Parlamentsmitglied in Indien, fing mit einem eigenartigen Märchen an. Er konnte den Unterschied zwischen einem Schneeballsystem und Bitcoin nicht erkennen – für in war Bitcoin ein typisches Ponzi-System. Nach Kritik seiner Parlamentsmitglieder erkannte man seine Unwissenheit über digitale Währungen. Seine Aussagen wurden vom Finanzministerium nicht beachtet, stattdessen ging man auf die Bevölkerung zu.

Und sie durfte sich im Mai in freier Form zur Bitcoin-Regulierung äußern. Auf einer eigens dafür eingerichteten Webseite konnte man seine Meinung dazu äußern und eigene Lösungsvorschläge anbringen. Ein Erfolg wie indische Krypto-Börsen jetzt berichten.

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Die indischen Börsen haben sich aufgrund der fehlenden Regulierungen bisher selbst reguliert. Da das indische Komitee für Bitcoin gestimmt hat, wird nun eine Arbeitsgruppe für digitale Währungen abgestellt, sowie Rahmenbedingungen für die schnelle Legalisierung von Bitcoin geschaffen.

Die indische Börse Coinsecure soll eine stetig wachsende Anzahl an Nutzern und Transaktionen verzeichnen. Rund 11 Prozent aller Bitcoin-zu-US-Dollar Trades sollen indischen Ursprungs sein. Nach Japan ist Indien das zweite asiatische Land, das Bitcoin legalisiert. Da die allgemeine Unsicherheit in der Bevölkerung genommen wurde, erwartet man nun eine größere Nachfrage.

BTC-ECHO


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