In Kryptowährungen investieren: Kryptowährungen sicher aufbewahren | #3 Investment-Guide

Krypto-Investments haben eine Besonderheit, die sie von anderen Investments wie bspw. Wertpapieren abhebt: Es ist vergleichsweise aufwendig, die Güter aufzubewahren. Anders als an einer Börse, gibt es nicht zwingend eine Drittpartei, die die Besitzrechte an den Anteilen verwaltet und bei der sich über den Nachweis der Identität verifiziert werden kann.

Jeder, der bereits Bitcoins gekauft und auf seine Wallet geladen hat, weiß aber, dass er selbst für die Aufbewahrung verantwortlich ist. Man benötigt den öffentlichen (public) und den privaten (private) Schlüssel, um auf die Bitcoins zugreifen zu können. Verliert man sie, kann man keinen Zugriff mehr auf die Bitcoins erlangen. Wir erklären daher in diesem Beitrag kurz, worauf man bei der Aufbewahrung von Kryptowährungen achten sollte.

1. Zentrale Speicherung der Tokens

Dies widerspricht eigentlich dem Prinzip der Dezentralität und sollte daher nur in Ausnahmefällen genutzt werden. Speichert man die Coins auf einer zentralen Plattform, auf der man sich nur mit einem normalen Login identifiziert und anschließend Zugriff auf die Coins hat, sollte man vorsichtig sein. Es könnte sein, dass die Plattform eine wertlose Währung anbietet, von der sie unendlich viele Instanzen verkaufen kann, weil es letztlich nur eine Zahl auf der Plattform ist

Man sollte immer im Hinterkopf behalten: Es handelt sich nur um digitale Güter, die einen Preis, nicht unbedingt einen Wert haben.

Einzig bei ICO’s kann es vorkommen, dass man zunächst auf der Plattform Coins gut geschrieben bekommt. Erst, wenn das System dann im Livebetrieb ist, werden die “realen” Coins auf die Wallet übertragen.

2. Eigene Wallet

Eine eigene Wallet ist letztlich nichts anderes, als ein Programm, das deine öffentlichen und privaten Schlüssel verwaltet. Sie sorgt außerdem dafür, dass dir dein Guthaben angezeigt wird, in der Regel dadurch, dass die Blockchain heruntergeladen wird. Neben den Programmen gibt es weitere Arten von Wallets wie bspw. Paperwallets oder Brainwallets.

Wie du eine Bitcoin-Wallet einrichten und nutzen kannst, haben wir für dich im Beitrag “Bitcoin-Wallet: Bitcoins sicher aufbewahren” zusammengefasst. Das Prinzip ist für andere Kryptowährungen sehr ähnlich.

3. Online-Wallet

Es gibt spezielle Anbieter, die eine Online-Wallet, quasi als Cloud-Lösung, anbieten. Es sei erwähnt, dass man damit wieder das Vertrauen in eine Drittpartei legt. Schließlich muss die Plattform die Daten sicher verarbeiten, ansonsten kann es zu erheblichen Sicherheitslücken kommen.

Wie du eine Online-Wallet nutzen kannst, haben wir im eigenen Online-Wallet Beitrag erklärt.

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Über Max Kops

Max KopsMaximilian Kops arbeitet als Analyst und Autor für BTC-ECHO und ist spezialisiert auf Fragen zur technischen Entwicklung von Blockchains als auch zu FinTech-Startups. Zudem ist er Experte für die Analyse von Initial Coin Offerings (ICOs). Er studiert Wirtschaftsinformatik und begann bereits im Alter von 17 Jahren, Bitcoins im Wohnzimmer seines Elternhauses zu minen.

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