Immer mehr Ex-Banker finden gefallen an Kryptowährungen

Danny de Boer

von Danny de Boer

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Danny de Boer

Als Informatiker schaut Danny de Boer kritisch auf die Blockchain-Entwicklung und Kryptographie. Zwischen Komplexität und Hype erklärt er allgemeinverständlich und anwendungsbezogen. Seit 2014 berichtet er für BTC-ECHO aus der Krypto-Szene.

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Quelle: thodonal88 via Shutterstock

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Die Zahl der Ex-Banker, die auf digitale Währungen zugehen, wächst an. Einige Beispiele sind hier Blythe Masters, ehemals JP Morgan und der ehemalige Barclays CEO Antony Jenkins.
Ex-Credit Suisse Trader und sein Startup Revolut

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Sven Wagenknecht

Ex-Credit Suisse Trader und sein Startup Revolut

Er bringt digitale Währungen und traditionelle Währungen gemeinsam an den Markt – und bekam dafür ein Investment von 66 Millionen US-Dollar. Nikolay Storonsky war ursprünglich Trader, sichert jetzt aber für seine Nutzer mit seinem Startup Revolut den einfachen Zugang zu Kryptowährungen.

Bevor er sein Startup in London gründete, war Storonsky als Trader für Finanzprodukte im Bereich Emerging Markets und als Aktienhändler bei der Credit Suisse tätig.

Die Nachrichtenagentur Bloomberg erklärte:

“In dieser Woche plant das Startup den kostenlosen Transfer, Handel und die Speicherung virtueller Währungen wie Bitcoin, Litecoin und Ethereum. Die Profite werden nicht durch eine Kommission erhoben, sondern durch die natürlichen Preisunterschiede zwischen Käufern und Verkäufern.”


Der Ex-Credit Suisse Trader ist nur einer von vielen, die traditionelle Finanzen verlassen, um sich mit Krypto-Statups zu beschäftigen. Die Unternehmen in dem Bereich wachsen schnell, einige von ihnen bereits mit großen Namen.

Derzeit bietet Revolut eine App und eine physische Karte für Reisende an, die häufig verschiedene Währungen nutzen müssen, wobei sie aber den Vorteil haben Gebühren umgehen zu können. Laut Storonsky soll die Nutzerbasis nach dem Start im Jahr 2015 auf bereits über 80.000 gewachsen sein.

Rund 140 Mitarbeiter arbeiten für das Unternehmen in London, Krakau, Moskau und bald möglicherweise auch in New York und Singapur, wo ebenfalls 20 neue Arbeiter eingesetzt werden sollen.

Der Goldman Sachs Kreis

Der neue Markt bietet seinen Kunden die Vorteile digitaler Währungen, wobei Fiat-Währungen sich immer größerer Konkurrenz gegenüber sehen.

Auf der anderen Seite des Atlantiks verkörpert der Goldman Sach Circle ein ähnliches Produkt für den Markt.

So äußert der CEO Jeremy Allaire sagt:

“Wir setzen dieses hybride Modell der traditionellen und digitalen Währungen weiter ein, wodurch wir die Vorteile der digitalen Währungen – direkte Transfers, globale Reichweite, keine Gebühren und hohe Sicherheitsstandards – nutzen, aber keine neue Währung einsetzen müssen.”

BTC-ECHO

Englische Originalfassung via CoinTelegraph


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