Im Kampf gegen Armut? Robinhood will Coinbase die Stirn bieten

Quelle: NOTTINGHAM, ENGLAND - JUNE 17: Low angle view of statue of Robin Hood, near Nottingham Castle. In Nottingham, England. On 17th June 2017. via shutterstock

Im Kampf gegen Armut? Robinhood will Coinbase die Stirn bieten

Robinhood, die App für Aktienhandel hat eine Finanzspritze bekommen. Mit einem zusätzlichen Budget von 363 Millionen US-Dollar wird sie dann wohl bald eine der größten Handelsplattformen für Kryptowährungen.

Coinbase spielt im US-amerikanischen Raum ganz oben mit, was Handelsplattformen für Kryptowährungen angeht. Über die Börse kann man verschiedene Kryptowährungen in Fiatgeld tauschen. Mit Robinhood haben sie allerdings Konkurrenz aus heimischen Gefilden. Mit einer Finanzspritze von 363 Millionen US-Dollar zieht die Börse nun in den Kampf gegen Coinbase – die Ambitionen sind groß.

Laut einem Statement will das US-amerikanische Unternehmen für mehr Gerechtigkeit in der Wohlstandsverteilung sorgen:

„Bei Robinhood sind wir davon überzeugt, dass das amerikanische Finanzsystem für jeden da sein sollte – nicht nur für die Wohlhabenden. Unsere Plattform ist stark gewachsen, insgesamt auf vier Millionen Nutzer. Damit sind wir die am schnellsten wachsende Brokerage überhaupt.“

Neben der Möglichkeit, mit Aktien zu handeln, gibt es auf Robinhood auch die Option, Bitcoin und Ethereum zu handeln. Künftig erwägt das Unternehmen zudem, weitere Kryptowährungen hinzuzufügen. Durch die frisch in die Kasse gespülten Geldmittel kann sich die Firma fortan mit Coinbase in Konkurrenz begeben, die im US-amerikanischen Krypto-Broker-Business momentan den größten Player darstellen.

Robinhood zeigt Optimismus

Allerdings ist es fraglich, ob die Erweiterung des Angebots tatsächlich genügt, um eine ernstzunehmende Konkurrenz für Coinbase zu werden. Schließlich hat Coinbase über den Globus verteilt insgesamt 20 Millionen registrierte Accounts – das sind letztlich fünfmal so viele registrierte Nutzer wie bei Robinhood.

Nichtsdestotrotz bringt Robinhood Kryptos und Aktien im Digitalen zusammen. So ist es mit ihrer App möglich, im selben digitalen Portfolio sowohl Kryptowährungen als auch Aktien zu verwalten.

Co-Founder Baiju Bhatt dazu:

„Wir erwarten bis Ende des Jahres, die größte oder wenigstens eine der größten Krypto-Plattformen zu sein. Wir denken, dass wir die beste Erfahrung im Bereich Krypto-Investment haben werden. Von einer großen Vielfalt an Coins, über eine bessere Kostenstruktur – es gibt bei uns keine Kommissionen –, bis hin zur hohen Qualität des Produktes.“

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