Greeneum will Token zum Handel mit Energie herausgeben

Tobias Schmidt

von Tobias Schmidt

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Tobias Schmidt

Tobias Schmidt ist seit August 2017 als Redakteur im Team von BTC-ECHO tätig. Sein Fachgebiet im Krypto-Bereich sind die vielen verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

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Quelle: Greeneum via Greeneum

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Das Digital-Startup Greeneum plant den Aufbau des Greeneum Network. Das Projekt hat den Anspruch, alle Teilnehmer globaler Energielieferketten miteinander zu verbinden und am Netzwerk teilhaben zu lassen.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Sven Wagenknecht

Ausgangspunkt ist das verstärkte Aufkommen von Technologien zur Herstellung, Lagerung und Übertragung von erneuerbaren Energien und deren Förderung durch die öffentliche Hand vieler Industrienationen. Seit der Atomreaktor-Katastrophe in Fukushima im Jahr 2011 hat sich auch in der deutschen Gesetzgebung zu regenerativen Energien einiges getan. Der Ausbau des grünen Anteils unseres Energieverbrauchs steigt dadurch stetig an.

Im Gegensatz zu konventionellen Arten der Energieerzeugung wie etwa Kohle- oder Atomenergie ist die Erzeugung regenerativer Energien jedoch stärker von äußeren Einflüssen wie Wind und Licht abhängig und somit weniger verlässlich. Dies kann zu zeitweiligen Engpässen bei der Energieversorgung sorgen. Greeneum will diesem Problem nun eine Lösung entgegensetzen. Dazu nutzt das Greeneum Network die Blockchain-Technologie, Smart Contracts und Künstliche Intelligenz, um die Energielieferketten dahingehend zu verbessern, (grüne) Energie und die damit verbundene Daten verlässlicher kreieren, aufbewahren und handeln zu können. Greeneums Algorithmen werden zu Echtzeit-Prognosen für den Energiebedarf am Markt verwendet und machen so das Energie-Management für Produzenten und Verbraucher einfacher.

Um sein Ziel zu forcieren und die nötige Monetarisierung für das Greeneum Network zu gewährleisten, hat sich Greeneum dazu entschlossen, einen eigenen Token zu kreieren: den Greeneum Coin. Der Token soll dazu dienen, die Produktion, die Lagerung, die Übertragung und den Peer-To-Peer-Handel von Energie innerhalb des Network zu finanzieren. Die blockchain-basierte Datenbank des Greeneum Network ermöglicht dabei den Austausch von Energiedaten mit Greeneum Coins. Dabei ist das System zum Handeln mit Energie direkt an einem lokalen Stromnetz angeschlossen, um P2P-Energiehandel zu erlauben.


Der ICO für den Greeneum Coin startet am 15. September und bietet potentiellen Investoren noch bis zum 15. November die Möglichkeit, Token zu erwerben.

Unser Interview mit dem Co-Founder von Greeneum, Assaf Ben-Or, findet ihr hier, damals noch in Verbindung mit dem Vorgängerprojekt SolarChange im Rahmen der Reportagereihe Bitcoin in Europe in Prag.


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