IBM: Blockchain-Patent soll Sicherheit von Drohnen erhöhen

Tanja Giese

von Tanja Giese

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Tanja Giese

Tanja Giese hat Germanistik, Literaturwissenschaft und Philosophie in Potsdam studiert. Mit Leidenschaft lektoriert sie die BTC-ECHO-Artikel und konzentriert sich in ihren eigenen Artikeln vor allem auf die gesellschaftlichen Auswirkungen und den Umgang der Politik mit den Veränderungen, die der Vormarsch der Kryptowährungen fordert.

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Am 20. September veröffentlichte das US-Patent- und Markenamt (USPTO) eine Patentanmeldung des Computergiganten IBM. Darin beschreibt das Unternehmen ein System, das die Blockchain-Technologie nutzt, um Datenschutz- und Sicherheitsbedenken für Drohnen auszuräumen.

IBM hat bereits mehrfach bewiesen, dass Blockchain ein interessantes Thema für das weltweit führende Computer-Unternehmen ist. So gab es im März dieses Jahres bekannt, den kleinsten Computer der Welt mit der Blockchain-Technologie betreiben zu wollen. Über die in Zusammenarbeit mit der Schweizer Großbank UBS entwickelte Blockchain-Plattform Batavia fanden erste Transaktionen im April statt. Um Blockchain-Entwicklungen voranzutreiben, bietet IBM in Kooperation mit dem National Programme on Technology Enhanced Learning (NPTEL) Online-Kurse für Entwickler an. Nun hat das Unternehmen einen weiteren Use Case der Blockchain geschaffen, der sowohl die Sicherheit von Drohnen erhöhen als auch daraus resultierenden Datenschutzprobleme vermeiden soll.

Unbemannte Luftfahrzeuge auf der Blockchain

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Das Patent hatte IBM erstmals im März 2017 eingereicht. Darin erläutert es detailliert, wie man Daten unbemannter Luftfahrzeuge (UAVs) – besser bekannt als Drohnen – sicher auf der Blockchain speichern kann. Dabei betont das Unternehmen, dass das Blockchain-System „effektive Techniken zur Verwaltung von Daten in Bezug auf ein UAV […] bereitstellen kann, insbesondere wenn ein Sicherheitsrisiko als relativ hoch angesehen wird“. Diese Daten können den Standort der Drohne, den Hersteller, ihr Modell, ihr Flugverhalten, die Fähigkeiten wie Kameraauflösung, Wetterbedingungen und die Nähe zu verbotenen Fluggebieten umfassen.

Je höher das Datenschutzrisiko der Drohne eingeschätzt wird, desto mehr Blöcke sollen der Chain hinzugefügt werden können. So kann der Einsatz eines hochauflösenden Sensors dazu führen, dass zusätzliche Datentransaktionen der Blockchain hinzugefügt werden. Noch mehr Transaktionen kommen hinzu, wenn der Sensor als aktiviert erkannt wird. Validator-Nodes könnten zudem spezielle Berechtigungen erteilen, indem sie die transparent gespeicherten Daten verwenden, um zu verifizieren, dass eine Drohne die Berechtigung hat, in einer bestimmten Zone zu fliegen.

Ende August hatte das chinesische Nachrichtenportal IPR Daily ein Ranking veröffentlicht, das aufzeigt, welche Unternehmen die meisten blockchainbezogenen Patente angemeldet haben. Dabei lag IBM mit 89 Patenten nur knapp hinter dem chinesischen E-Commerce-Riese Alibaba. Dieses kann bereits 90 Blockchain-Patente vorweisen.

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