Huobi, Huobi zieht nach London – Was wollen asiatische Kryptobörsen in Europa?

Quelle: Overseas tourists, Stonehenge, England 2017. Tourists from Japan posing for a photograph at Stonehenge one of the most famous landmarks and tourist destinations in the U.K via shutterstock

Huobi zieht nach London – Was wollen asiatische Kryptobörsen in Europa?

Die Kryptobörse Huobi will mit einem Büro in London einen Brückenkopf in Europa eröffnen. Auch Binance und Bitfinex haben angekündigt, den europäischen Markt erschließen zu wollen. Was treibt die asiatischen Exchanges in europäische Gefilde?

Wie Finance Magnates am 18. April berichtete, erwägt die Kryptobörse Huobi, die nach Handelsvolumen zu den größten weltweit gehört, ein Büro in London zu beziehen. Nachdem sie Anfang des Jahres eine Niederlassung in Südkorea eröffnete und einen Umzug nach San Francisco ankündigte, steht nun Europa auf dem Expansionsplan.

Der Vizepräsident der Huobi Group, Peng Hu, erklärte dazu:

„Nicht Malta, nicht die Schweiz. Auf jeden Fall London, genauer gesagt Großbritannien, ist für uns der Einstieg in den europäischen Markt. Bald werden wir hier ein Büro haben.“

Die Entscheidung für die britische Hauptstadt begründet Chern Chung, Huobis Senior Business Development Manager für Europa, damit, dass „unsere Statistiken zeigen, dass London die aktivste Handelsszene in ganz Europa ist“. Zudem wolle man deutlich machen, dass die in Singapur ansässige Kryptobörse in den „Mainstream“ einsteigen und sich an die relevanten Vorschriften halten will. Daher betonte Chung:

„Weder haben wir Angst vor einer Regulierung noch wollen wir uns dem entziehen.“

Viele Gründe führen nach Europa


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Binance hatte genau das im Sinn: Die japanische Finanzaufsichtsbehörde hatte der Exchange aufgrund einer fehlenden Lizenz mit Ausweisung gedroht. Binance reagierte daraufhin mit einem Umzug ins kryptofreundliche Malta, BTC-ECHO berichtete.

Die Kryptobörse Bitfinex beziehungsweise die Muttergesellschaft iFiniex überlegt derweil, ihre auf verschiedene Länder verteilten Niederlassungen in der Schweiz zu bündeln. Auch der rechtliche Rahmen sowie die steuerliche Situation sollen Gründe für den Umzug nach Europa darstellen. Wie BTC-ECHO informierte ist dieser Schritt jedoch noch nicht endgültig entschieden. Die Attraktivität der Schweiz für Krypto-Unternehmen ist jedoch schon lange kein Geheimnis mehr.

Huobis Wahl auf London ließe sich auch mit dem Vorhaben begründen, Produkte und Dienstleistungen für die europäischen Kunden zu etablieren. Zudem bietet London als Sitz vieler globaler Banken eine gute Gelegenheit, strategische Beziehungen aufzubauen.

Offensichtlich bietet Europa den asiatischen Kryptobörsen einige Gründe für Niederlassungen in der alten Welt. Wir sind gespannt, wie sich die Krypto-Landschaft auf europäischem Boden weiterentwickelt.

BTC-ECHO

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