Huobi: Erste EOS-Börse der Welt kommt Anfang 2019

Christopher Klee

von Christopher Klee

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Christopher Klee

Christopher Klee hat Literatur- und Medienwissenschaften sowie Informatik an der Universität Konstanz studiert. Seit 2017 beschäftigt sich Christopher mit den technischen und politischen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.

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Man sieht eine Münze der Kryptowährung EOS in hellem Licht erstrahlen

Quelle: Shutterstock

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Die chinesische Bitcoin-Börse Huobi plant, eine Börse basierend auf der Kryptowährung EOS aufzubauen. Das soll über ihre Mining-Tochter Huobi Pool geschehen. Die weltweit erste EOS-Börse soll bereits im ersten Quartal 2019 an den Start gehen.

Dass der Krypto-Markt nach wie vor vom Branchenprimus Bitcoin dominiert wird, spiegelt sich nicht nur in der Marktkapitalisierung wieder. Bei den großen Krypto-Börsen dient bislang vor allem Bitcoin als Tauschpartner für die „kleineren“ Coins und Token. Die in Singapur ansässige Krypto-Exchange Huobi plant nun eine Plattform, bei der sich alles um EOS dreht. Das gab die Huobi Group am 29. Dezember in einer Pressemitteilung bekannt.

Hinter dem Projekt steht die Mining-Tochter der Exchange, Huobi Pool. Die Gründung der EOS-Börse sei ein „logischer Schritt“ in der Erweiterung des EOS-Ökosystems:

„Als EOS Supernode hat Huobi Pool dessen ökologische Entwicklung ganz oben auf die Prioritätenliste gesetzt“,

erklärt Cao Fei, CEO von Huobi Pool, in der Pressemitteilung.

Huobi Pool ist der größte Blockproduzent des DPoS-basierten EOS-Netzwerks. EOS hat den Anspruch, eine Art dezentralisiertes Betriebssystem zu bilden und dabei bis zu einer Million Transaktionen pro Sekunde umsetzen zu können. Das soll durch den Delegated-Proof-of-Stake-Konsensmechanismus ermöglicht werden. Bei diesem entscheiden 21 gewählte Blockproduzenten über den Zustand des Netzwerks.

EOS-Kurs zeigt sich bislang unbeeindruckt

Während EOS hoch in der Gunst der chinesischen Regierung steht und deren Krypto-Rating regelmäßig anführt, reiben sich Kritiker an dem DPoS-Mechanismus. Zuletzt hat Whiteblock EOS unter die Lupe genommen und dabei festgestellt, dass Anspruch und Wirklichkeit bei EOS bislang noch auseinanderklaffen – sowohl hinsichtlich potenziellen TPS als auch bezüglich des Dezentralisierungsaspekts. Whiteblock kritisierte zudem die Rolle der Blockproduzenten, die im Netzwerk als Mittelsmänner fungieren. Demzufolge bildeten diese nicht nur einen zentralen Angriffsvektor für Hacker; aufgrund mangelnder Einsicht in die tatsächliche Rechenkapazität der Block Producer sei es ferner nicht gesichert, dass der EOS-Token diese eins zu eins abbildet.

Am Tag der Ankündigung der EOS-Exchange konnte der EOS-Kurs zunächst einen Anstieg von über fünf Prozent auf 2,77 US-Dollar verbuchen. Die Kursgewinne hielten jedoch keine 24 Stunden vor. Aktuell bewegt sich der Kurs der fünftgrößten Kryptowährung nach Marktkapitalisierung wieder unterhalb der 2,7-US-Dollar-Marke.

BTC-ECHO


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