Hongkong vereinfacht Einwanderung von Blockchain-Experten

Tanja Giese

von Tanja Giese

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Tanja Giese

Tanja Giese hat Germanistik, Literaturwissenschaft und Philosophie in Potsdam studiert. Mit Leidenschaft lektoriert sie die BTC-ECHO-Artikel und konzentriert sich in ihren eigenen Artikeln vor allem auf die gesellschaftlichen Auswirkungen und den Umgang der Politik mit den Veränderungen, die der Vormarsch der Kryptowährungen fordert.

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Wolkenkratzer in Hongkong

Quelle: Shutterstock

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Nach dem Kryptoverbot in China wichen chinesische Kryptobörsen nach Hongkong aus. Nun will der Sonderverwaltungsbezirk auch vermehrt Blockchain-Entwickler willkommen heißen und vereinfacht in diesem Zuge die Einwanderungspolitik für DLT-Experten.


Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 26. Mai 2019 05:05 Uhr von Alexandra Bucurescu

Die Sonderverwaltungszone Hongkong hat bereits 2006 im Rahmen der Einwanderungspolitik ein System zur Ermittlung der Qualität von Migrationsanwärtern (QMAS) entwickelt. Wer den damit verbundenen Test bestanden hat, darf sich niederlassen, ohne zuvor ein Stellenangebot eines lokalen Arbeitgebers einholen zu müssen.

Bonuspunkte für Blockchain-Entwickler

Die Regierung Hongkongs hat am 28. August eine sogenannte „Talentliste“ veröffentlicht, auf der elf Berufsgruppen angegeben sind, die jetzt berechtigt sind, Bonuspunkte für das QMAS zu erhalten. So will die Regierung Experten innovativer Technologien wie Blockchain gewinnen:

„Mit dem Ziel, Experten aus der ganzen Welt effektiver und zielgerichteter anzulocken und um die Entwicklung Hongkongs mit einer Wirtschaft mit hohem Mehrwert und Vielfalt zu unterstützen, wurde die Talentliste mit elf Berufen nach umfassender Konsultation der Interessengruppen erstellt“,

heißt es in der dazugehörigen Beschreibung.

So lautet eine dieser Berufsgruppen „Innovations- und Technologieexperten, u. a. in den Bereichen künstliche Intelligenz, Robotik, Distributed-Ledger-Technologien, biometrische Technologien und industrielle/chemische Technik etc.“.

Das QMAS erfordert, dass Bewerber mehrere Voraussetzungen erfüllen müssen, bevor sie Punkte erhalten können. Wer sich im Bereich Innovation und Technologie qualifizieren möchte, benötigt daher mindestens einen Bachelorabschluss. Auch Erfahrungen in namhaften Firmen werden verlangt. Blockchainexperten müssen außerdem in der Anwendung der DLT im Rahmen von Finanzdienstleistungen erfahren sein. Sind diese Bedingungen erfüllt, erhalten die Anwärter entsprechend zusätzliche Punkte:

„Für Bewerber, die die Anforderungen des jeweiligen Berufs in der Talentliste erfüllen, werden Bonuspunkte im Rahmen des allgemeinen Punktetests der QMAS vergeben.“

Hongkong galt bereits im vergangenen Jahr als Anlaufpunkt für “Blockchain-Geflüchtete” aus China, als chinesische Börsen aufgrund des Kryptoverbots das Land verlassen mussten und in der Sonderverwaltungszone Zuflucht fanden.

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