Hodl die Lederhosen – Lightning Hackday in München

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Hodl die Lederhosen – Lightning Hackday in München

Der Lightning Hackday geht in eine neue Runde. Diesmal findet er in München statt. Jenseits von Kursen und Regulierungen geht es bei diesem Event um die Technologie hinter dem Lightning Network. Namhafte Redner wie Rene Pickhardt, Giaccumo Zucco oder Matt Corallo werden auf dem als Barcamp organisierten Event zu treffen sein. 

„I’m in it for the technology“ hörte man im letzten Jahr häufig und sicherlich geht es vielen in der Szene weiterhin so. Gerade in den Untiefen des Bärenmarkts war jedem bewusst, dass es mehr als eine Hoffnung auf etwaige institutionelle Investoren braucht, um dem Krypto-Ökosystem zu einem neuen Frühling zu verhelfen. #BUILDL setzte sich als Ergänzung zum klassischen Hodl-Meme durch.

Und ja, auch für Anleger mit Interesse an einem steigenden Bitcoin-Kurs ist die Weiterentwicklung der Technologie hinter Bitcoin notwendig. Die Erinnerung an den übervollen Mempool am Ende des Bullenmarkts ist ein Menetekel für die Notwendigkeit von technologischen Innovationen im Bitcoin-Ökosystem. Die Antwort Bitcoins auf die Skalierungsdebatte ist das Lightning Network, welches im letzten Jahr, allem Bärenmarkt zum Trotz, eine phantastische Entwicklung hinlegen konnte: Über das Jahr 2018 wuchs die Anzahl an Lightning Nodes von Null auf 2.212 an.

Lightning Hackday – Auf Tuchfühlung mit dem Lightning Network

Aufklärungsarbeit über das Lightning Network bietet der Lightning Hackday. Mehrere Male haben wir über diese Eventreihe schon berichtet. Organisiert werden sie von Fulmo, dessen Gründer Jeff Gallas wir schon im Podcast zu Gast hatten. In wenigen Wochen findet der Lightning Hackday in München statt. Neben Jeff Gallas kann die Veranstaltung mit Gästen wie Matt Corallo, Giaccumo Zucco oder René Pickhardt aufwarten. Im BTC-ECHO Podcast erklärte letztgenannter das Lightning Network, er ist also wahrscheinlich so manchem ein Begriff.

Auch wenn die Gäste wieder sehr interessante Vorträge versprechen, kann der Charakter dieser Events durch ein Wort beschrieben werden: Partizipation. Bei den Lightning Hackdays handelt es sich um Barcamps. Be your own bank ist das Motto von Bitcoin und von jedem Barcamp kann entsprechend be your own conference das Motto sein. Aktive Teilnahme, sei es als Redner, im parallel stattfindenden Hackathon oder einfach beim Gespräch mit anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist mehr als erwünscht. Da das Event in München stattfinden wird, gibt es sicherlich genügend Gelegenheiten, mit anderen Bitcoin-Freunden bei einem Bier und einer Brezn über das Lightning Network zu philosophieren.

Wie im letzten Jahr gilt: Es existieren verschiedene Arten von Tickets. Regulär „kostet“ eine Teilnahme beim Lightning Hackday 50 Euro – und das in Bitcoin. Diese kann man – ebenfalls in Bitcoin – am Ende der Veranstaltung wieder erhalten, wenn man dieses Geld nicht spenden möchte. Deutlich preiswerter ist die Teilnahme, wenn man Zahlungen über das Lightning Network initiiert: Dann kostet der Spaß nur 5 Euro.

Wer also Lightning-Enthusiasten treffen, mehr über das Lightning Network lernen oder ein eigenes relevantes Projekt vorantreiben möchte, sollte sich den 1. und 2. Juni im Kalender rot markieren.

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