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Hedgefonds erwägen den Kauf von Forderungen gegenüber Mt.Gox

Forderungen / Aktenordner mit der Aufschrift Forderungen

Internationale Hedgefonds haben bekannt gegeben, dass sie Ansprüche von Kunden gegenüber der japanischen Bitcoin-Handelsbörse Mt.Gox aufkaufen möchten.

Die Handelsplattform ist Anfang 2014 zusammengebrochen und hatte damit einen enormen Schaden verursacht – viele Kunden haben ihre Einlagen nicht mehr wiederbekommen und der Bitcoin-Kurs sackte massiv ab. Schließlich handelte es sich um die damals größte Bitcoin-Handelsbörse, entsprechend groß sind die Forderungen gegenüber Mt Gox. Es soll sich um mehrere 100 Millionen US-Dollar handeln.

Die Financial Times hat gestern berichtet, dass insgesamt vier Hedgefonds dieses Unterfangen planen, in der Hoffnung, dass es zu einer Rückzahlung der Ansprüche kommt. Einer dieser Hedgefonds soll Argo Partners sein, ein Hedgefonds aus New York, der darauf spezialisiert ist Forderungen gegenüber insolventen Unternehmen aufzukaufen.

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Sollte es zu einer Beteiligung der Hedgefonds kommen, dann wäre es das erste Mal in der Geschichte des Bitcoin, dass Hedgefonds versuchen Forderungen aufzukaufen, die in Zusammenhang mit der Kryptowährung stehen.

Der Zusammenbruch von Mt Gox hat damals, insbesondere in Japan, zu weitergehenden Regulierungen und Regulierungsvorhaben geführt.

BTC-ECHO

Englische Originalversion von Stan Higgins via Coindesk


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