Halloween-Spezial-Podcast: Das Ende von Bitcoin?

Halloween-Spezial-Podcast: Das Ende von Bitcoin?

Was würde mit Bitcoin passieren, wenn ein Sonnensturm die Erde trifft? Was, wenn China eine 51-Prozent-Attacke gegen Bitcoin startet? Oder wenn Quantencomputer die Kryptographie hinter der digitalen Währung knacken? Mit diesen spannenden Fragen und noch vielen mehr beschäftigen sich Phil und Alex in dieser besonders schaurigen Folge des BTC-ECHO Podcast. 

Passend zu Halloween haben wir uns überlegt, was denn konkret für Bitcoin reiner Horror wäre. Sonnensturm, 51-Prozent-Attacke, massive Kursschwankungen und gebrochene Kryptographie zählen zu den heißen Kandidaten. Gerade Gegner der ersten Kryptowährung greifen zu diesen Szenarien, um die Unsinnigkeit der Technologie zu illustrieren. Doch was ist eine tatsächliche Gefahr und was nur Ammenmärchen? Wir gehen der Sache auf den Grund.

Horrorszenario: Sonnensturm legt Erde lahm

Eines Tages, im Jahre 1859, stand die Sonne mit dem falschen Fuß auf und sendete einen enormen magnetischen Sturm gen Erde. Das Ereignis ging unter dem Namen des Entdeckers als Carrington-Ereignis in die Geschichte ein. Die gerade aufkommende elektronische Infrastruktur wurde zerstört. Stellt man sich vor, Ähnliches würde heute, im Jahr 2018, passieren, fällt es nicht schwer zu realisieren, dass der Schaden massiv wäre. Wäre das auch das Ende für Bitcoin? In diesem kurzen Video erfährst du mehr über Sonnenstürme:

Aktuell wäre Bitcoin wohl noch das kleinste Übel in unserer global vernetzten und digitalisierten Welt. Die traditionellen Finanzmärkte bauen schließlich ebenfalls auf Elektrizität auf und wären betroffen. Doch auch ein Sonnensturm wie 1859 könnte dem Bitcoin-Honigdachs nicht den Garaus machen. Ab Minute zwei im Podcast sprechen wir über die stürmische Sonne mit Blick auf Bitcoin.

Horrorszenario: China greift Bitcoin an

Schon im Bitcoin White Paper benennt Satoshi Nakamoto die Möglichkeit eines Angriffes auf das Bitcoin-Netzwerk: die Mehrheits- oder 51-Prozent-Attacke. Ist es möglich, dass Bitcoin einem solchen Angriff unterliegt? Man bedenke, dass die Volksrepublik China zu den attraktivsten Orten für das Bitcoin Mining zählt. Ungefähr 70 Prozent der globalen Bitcoin Hashrate sind in China angesiedelt. Die Regierung könnte theoretisch die Mining-Hardware nationalisieren und sich so eine Mehrheit aneignen – das Aus für Bitcoin?

Auch hier ist die Realität nicht trivial. Bitcoin nutzt den SHA256-Hash-Algorithmus für den Proof-of-Work-Konsensmechanismus. Allerdings kann dieser Umstand geändert werden. Die Mining-Hardware aus China ist für diesen Algorithmus optimiert, das heißt eine Änderung des Konsensmechanismus würde die Hardware nutzlos machen. So hat die Bitcoin-Community ein Ass im Ärmel, wenn es um die 51-Prozent-Attacke geht. Alles zur 51-Prozent-Attacke und China ab Minute elf im BTC-ECHO Podcast.

Hier noch ein kleines Video – ein Blick hinter die Kulissen einer Podcast-Aufnahme ;).

Beschäftigt man sich eingehender mit den Bitcoin-Horrorszenarien, stellt man fest, dass die Kryptowährung in der Realität sehr resilient ist. Nicht zuletzt ist eben diese Eigenschaft eines der Wertversprechen von Bitcoin. Damit auch du in der nächsten Unterhaltung weißt, wie du deinen Gegner kontern kannst, höre dir diese entsetzlich unterhaltsame Folge des BTC-ECHO Podcasts an.

Shownotes

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BTC-ECHO

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