Grin geht in die letzte Testnet-Runde

Alex Roos

von Alex Roos

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Alex Roos

Alex Roos absolvierte einen B.Sc. in "Management, Philosophy & Economics" an der Frankfurt School of Finance & Management und schrieb seine Bachelorarbeit über die "Anwendungsfelder und Adaption der Blockchain Technologie". Ihn begeistern vor allem "pure" Kryptowährungen wie Bitcoin und Monero.

Quelle: Old open Book via Shutterstock

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Grin, die erste technische Implementierung des MimbleWimble-Protokolls, startet das testnet3. Der nächste Schritt wird der Start des Mainnet sein.

Über die Mailing-Liste gab Ignotus Peverell am 8. Juli 2018 bekannt, dass das Grin-Team testnet3 veröffentlicht hat. Weiter schrieb der nach einem aus Harry Potter benannten Hexenmeister, dass dies ein wichtiger Meilenstein für den ersten Beta-Release sei. Voraussichtlich würde es keine weitere Iteration des Testnets mehr geben, sondern man ziele als nächstes auf das Mainnet. Ignotus Peverell, oder kurz: Igno, betonte, dass es eine gute Zeit sei, sich dem Projekt anzuschließen.

Grin und die verhexte Blockchain


Das MimbleWimble-Protokoll hat Privatsphäre und Skalierbarkeit als Ziel. Ausgeklügelte Kryptographie erlaubt es ausgegebene Transaktions-Outputs aus der Blockchain zu streichen. Auf der einen Seite erhöht man so die Anonymität auf der Blockchain, auf der anderen Seite bleibt die Blockchain dadurch schlank. Auf der Bitcoin-Blockchain kommt ein Großteil der Datengröße durch eben solche bereits ausgegebenen Outputs, die der Vollständigkeit halber allerdings aufbewahrt werden müssen. Tom Elvis Jedusor, der geheimnisvolle Erfinder des MimbleWimble-Protokolls, präsentierte der Welt die theoretische Möglichkeit, diese Outputs zu streichen und gleichzeitig die Integrität der Blockchain zu wahren. Ignotus Peverell ist nun der ebenfalls anonyme Lead-Entwickler bei der ersten praktischen Implementierung dieser Theorie.

Allem Anschein nach brachte das testnet2 viele Verbesserungen mit sich. Neben einer neue Mining-Infrastruktur, die auch die Entwicklung von Mining Pools erlaubt, schrieb das Team auch die Codebasis für Wallets komplett neu. Damit möchte man den Weg für nutzerfreundlichere Web Wallets bahnen. Zudem haben die Entwickler zahlreiche Verbesserungen an dem Backend vorgenommen, Sicherheitslücken geschlossen und die Performance erhöht. Nachdem die Grundlage für Grin nun robuster ist, möchte man sich auf das User Experience fokussieren und das Protokoll zugänglich für nicht-technische Personen machen. Darüberhinaus soll ein Funding- und Governance-Modell erstellt werden. Mit verbesserter Dokumentation und Sicherheits-Checks möchte man das Projekt professionalisieren. Bisher trugen vor allem freiwillige Enthusiasten zu Grin bei. Ignotus Peverell ruft nach weiteren Freiwilligen aus.

Für alle Interessieren ist die Mailing-List der erste und beste Anlaufpunkt. Wer programmieren kann, findet auf GitHub das Grin Repository.

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Wenn es um Privatsphäre in Bitcoin geht, ist Grin mit MimbleWimble als Grundlage die oft zitierte Hoffnung. Ein ICO gibt es hier natürlich nicht. Sobald das Mainnet startet, kann man Grin, genau wie Bitcoin oder andere reine Kryptowährungen, nur durch Mining erhalten.

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