Google: Mit Partnerschaften Blockchain auf die Google Cloud bringen

Michael Sprick

von Michael Sprick

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Michael Sprick

Michael Sprick hat Vergleichende Literaturwissenschaft in Englisch, Französisch und Deutsch in Frankfurt und Bonn studiert. Seit Anfang 2018 arbeitet er im Marketingbereich für Kryptoprojekte und Startups.

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Quelle: Google Drive apps showing on Ipad 4.Google Drive is a free service from Google that allows you to store files online and access them via Shutterstock

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Durch Googles Entscheidung, Kryptowerbung auf den eigenen Seiten zu verbieten, hat sich in den Medien das Bild eines kryptoskeptischen Tech-Gigantens entwickelt. Hinter den Kulissen ist natürlich bekannt, dass Google schon längst mit der Blockchain-Technologie experimentiert. So war es also nur eine Frage der Zeit, bis Google verkünden sollte, mit der Distributed-Ledger-Technologie zu arbeiten. Eine eigene Blockchain hat Google zwar noch nicht, aber der Tech-Gigant verkündete erstmals, Partnerschaften mit gleich zwei Blockchain-Start-ups eingegangen zu sein.
Blockchain-Projekte werden bei Google Cloud Next vorgestellt

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 26. Mai 2019 05:05 Uhr von Tanja Giese

Blockchain-Projekte werden bei Google Cloud Next vorgestellt

Google verkündete seine Partnerschaften kurz und knapp und im Vorlauf zur eigenen Konferenz Google Cloud Next ’18 in San Francisco, die am 24. Juli gestartet war. Neben dem erst kürzlich bekannt gewordenen Thema Blockchain erwarten viele auch sehnsüchtig Ankündigungen und Vorstellungen zu Projekten, die auf künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen aufbauen. Das Projekt mit Digital Asset wurde in einer eigenen Präsentation vorgestellt. Zwar gaben beide Start-ups in Pressemitteilungen schon bekannt, woran sie arbeiten. Doch spannende, technische Details enthüllt man erst auf der Konferenz.

Google Cloud reagiert mit seinen Partnerschaften auf steigende Nachfrage

Als Cloud-Computing-Service im Bereich der Datenspeicherung und Datenanalyse kann die Blockchain-Technologie natürlich nicht einfach so an Google vorbeigegangen sein. Bereits im vergangenen Jahr hat man spekuliert, ob Google an einer eigenen Kryptowährung arbeitet. Dieses Jahr im März gab Googles Muttergesellschaft Alphabet bekannt, an einer eigenen Blockchain zu arbeiten. Zwar hat Google noch immer keine eigene Blockchain, doch mit seinen neuen Partnerschaften bietet Google zumindest seinen Kunden an, eigene Blockchains zu entwickeln. Dabei schlagen beide Start-ups in ähnliche Kerben und reagieren auf die steigende Nachfrage der Kunden nach einem „Blockchain-Baukasten“.

Digital Assets bietet Blockchain-Entwicklung für Google Cloud an


Digital Asset wird Google Cloud seine Blockchain-Plattform und „Developer Tools“ bereitstellen. Damit hätten Google-Cloud-Platform-Entwickler Zugriff auf Tools und Services, mit denen Distributed-Ledger-Anwendungen unkompliziert gebaut, getestet und eingesetzt werden können – ohne dass man die Plattform selbst konfigurieren müsste. Im Gegenzug schaltet sich Google bei der Entwicklung von Digital Assets ein. Genauer nachzulesen ist dies in der Pressemitteilung.

BlockApps konzentriert sich auf Unternehmensanwendungen

BlockApps beschreibt in seiner eigenen Pressemitteilung sein Produkt als „rapid-deployment Blockchain-as-a-Service solution platform“, das sich speziell an Unternehmen richtet. Dabei basiert BlockApps STRATO auf dem Ethereum-Protokoll und arbeitet u. a. mit traditionellen SQL-Datenbasen. Dadurch würden sich Unternehmensentwickler schnell in STRATO zurechtfinden und können so schnell an der Programmierung eigener Blockchain-Anwendungen arbeiten.

BTC-ECHO


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