Google Analyst: Bitcoin könnte das Internet des Geldes werden

Mark Preuss

von Mark Preuss

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Mark Preuss

Mark Preuss ist Gründer und Geschäftsführer von BTC-ECHO. Nach seinem Wirtschaftsstudium in den Niederlanden und in China führten ihn verschiedene berufliche Stationen im Finanzwesen zunächst in die Schweiz und schließlich nach Düsseldorf. Schon früh begeisterte er sich für digitale Währungen und die Blockchain-Technologie. In Ermangelung einer Anlaufstelle im deutschsprachigen Raum entschied sich Mark schließlich Ende 2013 dazu, mit BTC-ECHO eine eigene Medienplattform zu digitalen Währungen und Blockchain ins Leben zu rufen. Seither hat er BTC-ECHO zur reichweitenstärksten deutschsprachigen Plattform für Kryptowährungen entwickelt.

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Einem Bericht von Andy Yee (Google Policy Advisor) zufolge, hätte Bitcoin das Potential das “Internet des Geldes” zu werden. Einzige Voraussetzung: Bitcoin müsste entsprechend korrekt reguliert werden. In einem Artikel des Internet Policy Review Journals sagte Yee, der als Analyst für die Google Asia-Pacific Division arbeitet, dass bereits bestehende digitale Rahmenbedingungen auf spezielle Sektoren des Bitcoin-Systems angewendet werden sollen.

folge, hätte Bitcoin das Potential das “Internet des Geldes” zu werden. Einzige Voraussetzung: Bitcoin müsste entsprechend korrekt reguliert werden. In einem Artikel des Internet Policy Review Journals sagte Yee, der als Analyst für die Google Asia-Pacific Division arbeitet, dass bereits bestehende digitale Rahmenbedingungen auf spezielle Sektoren des Bitcoin-Systems angewendet werden sollen.

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Das Bitcoin Ökosystem müsste auf verschiedene Ebenen runtergebrochen werden, sodass Unternehmen die Investoren und Konsumenten verbinden, ordentlich reguliert werden können, so Yee. Programmierer und Nutzer sollen bei der Regulierung erst einmal außen vor bleiben.

Bitcoin benötigt einen regulatorischen Ansatz der eine Innovation zulässt und gleichzeitig auf die Sicherheitsanliegen der Verbraucher, der Aufsichtsbehörden und der Strafvefolgungsbehörden eingeht.

Einschränkungen sind nicht erforderlich

Politiker und Regulierer sind der Meinung, dass die Bitcoin Technologie zu undurchsichtig ist um freien Spielraum bei den rechtlichen Grenzen zuzulassen. Aus diesem Grund ist Yee der Meinung, dass sich die Regulierung auf die Dienste konzentrieren soll, die das Geld der Leute verwalten und nicht auf die Programmierer der digitalen Währung.

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Yee fügte außerdem hinzu, dass die Blockchain den Regulatoren bereits eine gute Quelle für viele wichtige Informationen bietet. Da Bitcoin ein pseudonymes Transaktionsnetzwerk ist und Nachforschungen bereits gezeigt haben, dass die Netzwerkidentität das Potential hat durch eine Musteranalyse abgebildet zu werden, sollte die Regulierung nicht mit dem Denkansatz geschaffen werden, dass sich digitalen Währungen in einem schwarzen Schattendasein befinden.

Yee schlussfolgerte, dass die meisten regulatorischen Rahmenbedingungen, die auf Unternehmen im Finanzwesen zutreffen, auch für Bitcoin genutzt werden können. Jedoch unter der Prämisse, dass ein Mittelweg gefunden wird der den Unternehmen eine weitere Entfaltung erlaubt.

Google erkundet Bitcoin

Yee ist nicht der erste Google Mitarbeiter, der sich über die mögliche Integration von Bitcoin und der Blockchain-Technologie geäußert hat. Jaren Cohen, Direktor für Ideen bezeichnete Bitcoin bei der diesjährigen SXSW Konferenz als “einladend”. Bitcoin ist bereits seit 2011 auf dem Radar von Google. Damals hatten Wikileaks Gründer Julian Assange, Cohen und Eric Schmidt, der Vorstandsvorsitzende von Google,  eine durchaus positive und weitreichende Diskussion zum Thema Bitcoin-Technologie. Google selbst listet den Bitcoin-Preis in der Suchmaschine.

BTC-Echo

Englische Originalfassung von Stan Higgins via Coindesk

Image Source: Fotolia

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