Goodbye FUD #9 – Institutionelle Investoren: Das große Geld wartet um die Ecke

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Goodbye FUD #9 – Institutionelle Investoren: Das große Geld wartet um die Ecke

Die letzten Wochen und Monate waren alles andere als rosig für den Kryptomarkt. Fallende Kurse und schlechte Nachrichten haben stark auf die Stimmung im Krypto-Ökosystem geschlagen –  FUD (Fear, Uncertainty and Doubt) schlug hohe Wellen. In manch einer Berichterstattung konnte schnell der Eindruck gewonnen werden, dass die Krypto-Ökonomie am Ende ist. Wir halten dies für eine Fehleinschätzung und möchten in unserer 10-teiligen Artikelserie skizzieren, warum sich 2018 zu einem herausragend guten Jahr entwickeln kann.

Kryptowährungen haben sich – speziell in der zweiten Hälfte 2017 – zu einer hochgradig attraktiven Anlageklasse entwickelt. Im Gegensatz zu traditionellen börsengehandelten Finanzmarktprodukten gilt die Einstiegshürde hier als niedrig – jeder kann nach ein paar einfachen Schritten mit kleinem Portfolio in Kryptowährungen investieren. So haben vor allem von Klein- und Privatanleger den Krypto-Markt in seiner Boom-Phase getragen.

Um wirklich in einer Liga mit den etablierten Anlageklassen mitzuspielen, fehlte es den Kryptowährungen nach Ansicht vieler Traditionalisten allerdings noch an der nötigen Reife. Zwei häufig genannte Mythen betreffen die Attraktivität von Krypto-Investments in eher konservativen Kreisen. So heißt es etwa, Kryptowährungen seien nicht attraktiv für institutionelle Investoren, sondern bewegen sich noch immer am Rande der (Investoren-)Gesellschaft. Zum anderen sei die hohe Volatilität ein Hemmnis für Investoren, die eine langfristige und auf Sicherheit bedachte Investitionsstrategie verfolgen. Mit möglichen Kursgewinnen und –stürzen von bis zu 20 % täglich ist nur eine geringe Planungssicherheit gegeben.

Die oben angesprochene Reife kann der Markt jedoch jetzt erlangen. Das liegt teilweise daran, dass die aktuell seit fast zwei Monaten andauernde Konsolidierungsphase zu deutlich geringeren Ausschlägen führt. Darüber hinaus hat sich durch die bloße Zeit, die seit dem Boom verstrichen ist, einiges im Bereich der institutionellen Investoren getan.

Bitcoin-Futures und ein AIF


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Ein wichtiger Schritt ist die Listungen von Fonds, die es ermöglichen, in die Entwicklung des Bitcoins zu investieren. Die nennenswertesten Beispiele sind die Chicagoer Börsen CBOE und CME sowie der Standort Liechtenstein mit der Gründung des Postera-Fonds. In Chicago können seit Dezember 2017 Bitcoin-Futures gehandelt werden, die es ermöglichen, auf das Steigen oder Fallen des Bitcoin-Kurses zu setzen. Dies schafft eine Verflechtung des Krypto-Ökosystems mit der traditionellen Finanzwirtschaft. Zudem erhöht sich die Akzeptanz von Kryptowährungen an den Börsen. In Liechtenstein ist mit dem Postera Fonds ein AIF, eine Alternative zu einem börsennotierten Fonds ETF, für Kryptowährungen geformt worden. Es ist der erste seiner Art, der nach europäischem Recht konzipiert ist.

Viele institutionelle Investoren suchen nach immer neuen Möglichkeiten, ihr Portfolio zu diversifizieren – sind Kryptowährungen erst einmal in der Mitte der Gesellschaft angekommen, werden auch sie als geeignetes Mittel wahrgenommen. Darin liegt für den Krypto-Markt langfristig die Chance, als Ganzes wieder stark anzuwachsen.

Bis zum vergangenen Jahr wurde der Krypto-Markt – wie oben erwähnt – in erster Linie von privaten Anlegern gepusht und getragen. Mit dieser Unterstützung konnte die gesamte Marktkapitalisierung zwischenzeitlich auf über 800 Milliarden US-Dollar ansteigen. Man stelle sich nun vor, wie es um das Wachstum des Marktes bestellt sein würde, wenn Großinvestoren anfingen, im großen Stil Bitcoin, Ether & Co. in ihr Portfolio aufzunehmen.

Die aktuelle Abkühlung ist aus Investorensicht selbstverständlich ärgerlich, da schnelle Gewinne oder der Ausgleich vergangener Verluste momentan nicht möglich sind. Das Vertrauen, das man derzeit in die Nachhaltigkeit des Markts schafft, kann sich jedoch auf lange Sicht als viel wertvoller herausstellen.

BTC-ECHO

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