Goodbye FUD #3 – Raus aus den Kinderschuhen!

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Goodbye FUD #3 – Raus aus den Kinderschuhen!

Die letzten Wochen und Monate waren alles andere als rosig für den Kryptomarkt. Fallende Kurse und schlechte Nachrichten haben stark auf die Stimmung im Krypto-Ökosystem geschlagen – das Schlagwort FUD (Fear, Uncertainty and Doubt) schlug hohe Wellen. In manch einer Berichterstattung konnte schnell der Eindruck gewonnen werden, dass die Krypto-Ökonomie am Ende ist. Wir halten dies für eine Fehleinschätzung und möchten in unserer 10-teiligen Artikelserie skizzieren, warum sich 2018 zu einem herausragend guten Jahr entwickeln kann. Goodbye FUD #3.
Goodbye FUD #1 – Abkühlung tut gut
Goodbye FUD #2: ICOs & Scams – aus Fehlern lernen
Goodbye FUD #3 – Raus aus den Kinderschuhen!
Goodbye FUD #4 – Der dezentrale Blockchain-Staat
Goodbye FUD #5 – Prof. Dr. Blockchain: Kryptos an der Uni
Goodbye FUD #6 – Ein Lob auf den Kryptowinter
Goodbye FUD #7 – Blockchain-Jobs: Absolventen heiß begehrt
Goodbye FUD #8 – Die ewige Skalierungsdebatte: Lösung in Sicht
Goodbye FUD #9 – Institutionelle Investoren: Das große Geld wartet um die Ecke
Goodbye FUD #10 – Gekommen, um zu bleiben
Blockchain für dezentrale Daten

Goodbye FUD #1 – Abkühlung tut gut

Goodbye FUD #2: ICOs & Scams – aus Fehlern lernen

Goodbye FUD #3 – Raus aus den Kinderschuhen!

Goodbye FUD #4 – Der dezentrale Blockchain-Staat

Goodbye FUD #5 – Prof. Dr. Blockchain: Kryptos an der Uni

Goodbye FUD #6 – Ein Lob auf den Kryptowinter

Goodbye FUD #7 – Blockchain-Jobs: Absolventen heiß begehrt

Goodbye FUD #8 – Die ewige Skalierungsdebatte: Lösung in Sicht

Goodbye FUD #9 – Institutionelle Investoren: Das große Geld wartet um die Ecke

Goodbye FUD #10 – Gekommen, um zu bleiben

Blockchain für dezentrale Daten

Erst kürzlich machte der sogenannte Facebook-Datenskandal die Runde. So habe der Konzern rund um Mark Zuckerberg Daten von bis zu 87 Millionen Nutzern mit der britischen Datenanalyse Cambridge Analytica geteilt. Die Daten habe man dann unberechtigterweise dazu verwendet, den US-amerikanischen Wahlkampf zu beeinflussen. Das Ergebnis ist bekannt. Zwei der wesentlichen Probleme, die hinter diesem Skandal stehen, sind die Zentralisierung von Daten und die Monopolstellung einzelner Konzerne, die Inhaber dieser Daten sind: Twitter, Google, Snapchat & Co. (Ironisch, dass gerade diese Konzerne Werbung für Kryptowährungen verbieten.)

Bislang akzeptierten die meisten von uns die Kommerzialisierung der eigenen Daten stillschweigend. Je mehr solcher Skandale jedoch ans Licht treten, umso stärker tritt die Problematik (hoffentlich) ins Bewusstsein der Nutzer. Und damit auch ein möglicher Ausweg. Dezentralisierung und die Technologie, die es möglich macht: die Blockchain. Soziale Netzwerke wie Steemit haben sich die Dezentralisierung von Daten bereits auf die Fahnen geschrieben. Blockstack hingegen bietet gleich ein ganzes Betriebssystem auf der Blockchain.

Blockchain für Konzerne

Doch die Themengebiete, die die Blockchain für Konzerne interessant machen, reichen noch viel weiter. Die Beispiele sind dementsprechend vielzählig. Da wäre der ICO Blockshipping, der versuchen will, das Containerwesen effektiver zu gestalten. Über IOT-Sensoren sollen leere Container kommunizieren und ihre baldige Befüllung selbst bestimmen. (Mehr dazu hier.) Sinochem, ein chinesisches Erdölunternehmen, nutzt die Technologie außerdem, um Kraftstoffe zu exportieren. Auch der US-Bundesstaat Virginia erkennt die Zeichen der Zeit und testet ein E-Voting-System auf der Blockchain.

Auch wenn das etablierte Finanzsystem noch am Hadern ist – so kann es sich der Blockchain nicht mehr verwehren. Santander kündigte an, künftig Ripple zu verwenden. Die Deutsche Börse plant, mit einer Blockchain-Lösung zu arbeiten. Damit wollen sie letztlich die Wertpapierabwicklung effizienter gestalten. Die BaFin ist sich momentan noch nicht ganz sicher, wie sie mit Kryptowährungen umgehen soll – sie entscheidet im Einzelfall. Die IRS räumte im Gegenzug kürzlich ein, dass Kryptowährungen wie traditionelle Währungen funktionieren. Wie unterschiedlich die Meinungen auch sein mögen, eins steht fest: Blockchain und Kryptowährungen kommen. Und zwar ziemlich zügig.

Blockchain für Staaten

Das Interesse fächert sich noch weiter. Während einige Staaten noch mit Regulierungsfragen hadern und der Technologie kritisch gegenüberstehen, versuchen einige Staaten bereits, sich als Blockchain-Metropolen zu etablieren. So empfing Malta die von Verboten und Verwarnungen geplagte Börse Binance mit offenen Armen. Entsprechende Gesetze sind auf dem Weg – hier gibt es viele Steuern zu holen. Auch die Schweiz mausert sich langsam zum attraktiven Krypto-Standort. Neben dem „Krypto-Valley“ Zug entdecken Miner momentan eine Geisterstadt für ihre Zwecke wieder. Auch Liechtenstein würde gerne zum Hotspot für Blockchain-Unternehmen werden. Ein Extrembeispiel ist freilich Venezuela: Mit der landeseigenen Kryptowährung Petro versucht das krisengeplagte Land, die Wirtschaft wieder anzukurbeln.

Goodbye FUD #3 – Der letzte Punkt

Die Blockchain-Technologie ist kaum aufzuhalten. Auf allen Ebenen ist das Interesse da – ob Einzelpersonen, Banken, Großkonzerne oder Staaten. Kein Wunder also, dass die Anzahl der Blockchain-Patente im letzten Jahr angestiegen ist. Aber man muss im Kopf behalten: Sie steckt noch wie das gesamte Ökosystem in den Kinderschuhen. Daraus muss sie herauswachsen. Gewappnet und gestärkt aus den Fehlern der Vergangenheit und frisch abgekühlt kann es dann weitergehen.

Grund zur Panik also? Wohl kaum.

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