Goldman Sachs: Wie krypto-affin ist der neue CEO David Solomon?

Christopher Klee

von Christopher Klee

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Christopher Klee

Christopher Klee hat Literatur- und Medienwissenschaften sowie Informatik an der Universität Konstanz studiert. Seit 2017 beschäftigt sich Christopher mit den technischen und politischen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.

Quelle: Jersey City skyline as seen from New York. via Shutterstock

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Bei Goldman Sachs gab es einen Wechsel an der Führungsspitze. David Salomon wird Lloyd Blankfein ablösen, der den Chefposten seit 2006 inne hatte. Salomon, der bislang als COO fungierte, gilt Kryptowährungen gegenüber als aufgeschlossen.

Die Gerüchte über einen Führungswechsel bei dem US-amerikanischen Bankenriesen haben sich bestätigt: Gestern gab das Unternehmen in einer Pressemitteilung bekannt, dass COO David Salomon neuer Chief Executive Officer wird. Am 15. Juli hat die New York Times bereits unter Berufung auf Insideraussagen über die bevorstehende Personalentscheidung berichtet. Während sein – für Wall-Street-Verhältnisse – langjähriger Vorgänger Llyod Blankfein als Trader gilt, kommt Salomon vom Investment-Banking. Er konnte das Rennen um den Posten für sich entscheiden, nachdem sein einziger Mitbewerber Harvey Schwartz im März ein Ultimatum stellte, das sich als Schuss in den Ofen erwiesen hat. Der damalige Co-CEO drohte, das Unternehmen zu verlassen, sollte er den Chefposten nicht erhalten. Daraufhin äußerte Blankfein seine Präferenz für Salomon, woraufhin Schwartz wiederum seine Kündigung einreichte.

Vorsichtige Schritte in Richtung Kryptomarkt


Der erfahrene Investmentbanker Solomon hat sich dem Thema Kryptowährungen gegenüber zwar nicht enthusiastisch, doch zumindest aufgeschlossen gezeigt. So sagte er der Nachrichtenagentur Bloomberg im Juni, damals noch in seiner Funktion als COO:

„Wir besprechen gerade Bitcoin-Futures und andere Aktivitäten in dem Bereich, nähern uns der Sache jedoch sehr vorsichtig.“

Bei dem Clientel von Goldman Sachs sei durchaus Interesse vorhanden.

„Wir hören auf unsere Kunden und versuchen, ihnen bei der Erkundung dieses Bereichs zur Seite zu stehen.“

Bereits im Mai hat Goldman Sachs angekündigt, in den Handel mit Bitcoin-Futures einsteigen zu wollen und bot auf der US-amerikanischen Terminbörse CBOE Terminkontrakte an. Die CBOE wiederum hat bei der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde einen Antrag auf Zulassung von Bitcoin ETFs (Exchange Traded Funds) gestellt, der auf positive Resonanz gestoßen ist.

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Im Lichte des aktuell wieder stärker steigendenden Bitcoin-Kurses liegt die Vermutung nahe, dass sich unter Solomon das Engagement von Goldman Sachs im Kryptobereich noch vergrößern wird. Schließlich wächst erfahrungsgemäß das Interesse der Anleger praktisch proportional zum BTC-Kurs.

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