Global Blockchain Survey 2018: Das wird schon.

Global Blockchain Survey 2018: Das wird schon.

Das Wirtschaftsunternehmen Deloitte hat unter 1.000 Blockchain-Experten eine Umfrage gestartet. Dabei ging es vor allem um eines: die Zukunft der Blockchain. Das Ergebnis: Das wird schon.

Bitcoin? Nein, danke! Blockchain? Ja, gerne! Ein solches oder ähnliches Credo hört man im Umfeld von Bitcoin und der darunterliegenden Technologie immer wieder (und immer häufiger). Die technologische Innovation und die technischen Fortschritte, die die Technologie verspricht, werden oft und hoch gelobt, während das Potential des Bitcoin oft weniger geschätzt wird. So auch in der Jobbranche: „Irgendwas mit Blockchain“ ist das neue „Irgendwas mit Medien“. Da darf es kaum Wunder nehmen, dass der Wirtschaftsgigant Deloitte sich dem Thema nun in einer Umfrage genähert hat. So befragte das Unternehmen insgesamt 1.000 Experten aus dem Dunstkreis der Technologie aus insgesamt sieben verschiedenen Ländern und neun verschiedenen Industrien. Das Ergebnis ist gleichsam vielversprechend wie nichtssagend:

„Sie ist zwar noch nicht ganz für die Primetime bereit, aber die Blockchain kommt ihrem Moment des Ausbruchs mit jedem Tag ein bisschen näher“,

so das Ergebnis der Global Blockchain Survey 2018. Weiterhin wachse das gesamte technologische Ökosystem, das sich fernab von Bitcoin bildet, langsam aus den Kinderschuhen heraus. Man entwickle an vielen Orten bereits neue und vielversprechende Lösungen. Der tatsächliche Einsatz und die Umsetzung dieser Lösungen ließen jedoch noch auf sich warten.

Die Zukunft ist rosig

So seien es 74 Prozent der befragten Experten, die der Blockchain-Technologie eine blühende Zukunft voraussagen und deren jeweilige Unternehmen sich bereits mit der Technologie befassten. 34 Prozent hingegen sagten, dass sie bereits Blockchain-Systeme entwickelten. 41 Prozent der Befragten erwarten wiederum, dass ihre Organisationen innerhalb der nächsten 12 Monaten eine Blockchain-Anwendung entwickeln würden. Weitere 40 Prozent sagten voraus, dass ihr Unternehmen bis zu 5 Millionen US-Dollar im kommenden Jahr in die Technologie investieren würde.

Die drei Hauptbeschäftigungsbereiche der Befragten sind dabei der Finanzsektor (23 Prozent), Technologie/Medien/Telekommunikation (18 Prozent) und Konsumindustrie (14 Prozent). Als weiteres „Ergebnis“ ihrer Umfrage präsentiert Deloitte den Hinweis an Unternehmen:

„Den einzigen Fehler, den Unternehmen in Bezug auf Blockchain nun machen können, ist, sich nicht mit ihr zu beschäftigen.“

Ferner sei der Blick in die Zukunft inspirierend:

„Gerade wenn Brücken zwischen Blockchain und anderen aufkommenden Technologien geschlagen werden […], sehen wir das Potential für die Blockchain, Organisationen dabei zu helfen, neue Werte zu schaffen. Weit ab von allem, was man sich momentan aufgrund der existierenden Technologien vorstellen kann.“

Kurzum: Das wird schon.

BTC-ECHO

Über Phillip Horch

Phillip HorchPhillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er sammelte während des Studiums mehrjährige Redaktionserfahrung und war danach als freiberuflicher Journalist tätig, bevor er im Januar 2018 begann, als Redakteur bei BTC-ECHO zu arbeiten. Phillip hat einen Master in Literatur-, Kunst- und Medienwissenschaften, für den er an der Uni Konstanz und an der Universidad de Valparaíso studierte.

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