EU möchte Geoblocking für digitale Währungen regulieren

Max Kops

von Max Kops

Am · Lesezeit: 3 Minuten

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Close up of the flag of European Union. EU Flag Drapery.

Quelle: © denisismagilov - Fotolia.com

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Ein Kommitte des europäischen Parlaments hat einen neuen Vorschlag vorgelegt, mit dem man das sogenannte Geoblocking verhindern möchte, unter anderem für digitale Währungen.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Mark Preuss

Unter Geoblocking versteht man eine Internettechnik, um Angebote und bestimmte Inhalte nur bestimmten Zielgruppen anzuzeigen, die nach ihren Herkunftsländern bestimmt werden.
So gibt es Angebote, die bspw. nur von Personen aus bestimmten Ländern bestellt werden können oder Zahlungsweisen, die im gleichen Shop nur für Kunden aus manchen Ländern verfügbar sind, für andere hingegen nicht.

EU möchte Internetangebot vereinheitlichen

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Das europäische Parlament fordert: Innerhalb der EU soll es keine sogenannte “location-based discrimination” mehr geben. Ergo: Alle Menschen aus EU-Ländern sollen die selben Möglichkeiten geboten bekommen.
Wer vor nicht allzu langer Zeit Musikvideos schauen wollte, kennt das Geoblocking von GEMA-Inhalten. Lange Zeit konnten sich die GEMA und YouTube nicht auf eine Vertragsbeziehung einigen, die die Verbreitung der Musikvideos über YouTube regelt. Deshalb wurden die Videos nur manchen Nutzern angezeigt und wurden in Deutschland mit einem sperrigen Layer blockiert. Nutzte man hingegen einen Proxy und gab vor, bspw. aus den USA zu stammen, ließ sich das Video ohne Probleme abspielen.

Nach den Informationen der EU trete dieser Fall vor allem bei Zahlungen auf, sodass bestimmte Personen von Zahlungsmethoden oder gänzlich vom Kauf ausgeschlossen werden, weil in ihrer Region verstärkt Internetkriminalität betrieben wurde.

Viele argumentieren, dass davon auch unschuldige Menschen betroffen seien, die nicht aufgrund ihres Wohnortes diskriminiert werden sollten.

Was hat Geo-Blocking mit der Blockchain zu tun?

Offenbar sieht es die EU mit dem Entwurf auch auf die Blockchain ab. Explizit heißt es in der Stellungnahme, dass man die Zahlungsabwicklungen mithilfe digitaler Währungen und auf der Blockchain basierenden Systemen vereinheitlichen möchte.

Es ist nicht das erste Mal, dass sich die EU zu digitalen Währungen äußert. Im Juli 2016 hatte man einen Vorschlag umgesetzt, um die Anti-Geldwäsche Aufsicht von digitalen Währungen zu verstärken.

Im US-amerikanischen Raum  werden teilweise bereits Kunden aus New York von Bitcoin-Zahlungen ausgeschlossen, weil sie die Vorgaben der BitLicense verletzen könnten, die vom New York Department of Financial Services (NYDFS) kontrolliert wird.

Zudem gäbe es Gambling-Portale, die ihren Sitz illegal in US-Regionen haben, aber Kunden aus der eigenen Region von der Teilnahme ausschließen.

 

Meinung des Autors (Max):

Was genau die EU mit dem Entwurf beabsichtigt, wird nicht unmittelbar klar. Es klingt, als hätte man digitale Währungen nur beispielhaft erwähnt, obwohl es eigentlich um die Regulierung vom Geoblocking geht.

Dennoch ist für mich fraglich, ob ein Verbot des Geoblockings wirklich sinnvoll ist. Schließlich sind Unternehmen, die weltweit agieren, an viele Regularien gebunden und können rechtlichen Streitereien aus dem Weg gehen, indem sie neue Technologien zunächst in ausgewählten Regionen testen. Das wäre ohne Geoblocking nicht mehr möglich.

BTC-ECHO
Englische Originalfassung von Garrett Keirns via CoinDesk

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