Gendergap: Nicht mal jeder 10. Krypto-Investor ist weiblich

Chiara Bachmann

von Chiara Bachmann

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Chiara Bachmann

Chiara Bachmann studiert im Master Wirtschaft & Recht mit Schwerpunkt Finance an der Hochschule Aschaffenburg. Sie interessiert sich nicht nur für Anwendungen in der Finanzbranche, sondern auch für den gesellschaftlichen Wandel, den die Blockchain mit sich bringen kann. Es ist ihr eine besondere Herzensangelegenheit auch Frauen für die Thematik zu begeistern.

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Eine neue Analyse des Tradingportals EToro zeigt Erkenntnisse über die Hintergründe von Krypto-Tradern. Was vorher schon vermutet wurde, zeigt die Studie nun schwarz auf weiß. Frauen sind erheblich in der Unterzahl, wenn es um das Trading von Kryptowährungen geht. Die Gendergap ist also dementsprechend groß.

Marktanalysten von EToro haben bei ihren Nutzern einige Daten abgefragt, um genauer zu verstehen, wer in Bitcoin und andere Kryptowährungen investiert. Die Daten wurden von März 2017 bis Februar 2018 erhoben.

Typische Krypto-Investoren


Ein interessanter Fakt ist die Tatsache, dass die Mehrheit der Investoren in Kryptowährungen wenig bis keine Vorerfahrung in Sachen Trading oder Investment haben. 80,96 Prozent sind Neulinge im Bereich Investment, 7,38 Prozent stufen sich als mittelmäßig ein. Nur 10,66 Prozent haben Investment-Wissen auf fortgeschrittenem Niveau.

Die Umfrage hat auch die beruflichen Hintergründe abgefragt. Es ist keine Überraschung, dass knapp jeder siebte Krypto-Investor einen IT-Hintergrund hat. Außerdem gehören 8,48 Prozent der Finanzbranche an. Eher unerwartet ist die vergleichsweise hohe Anzahl an Personen im Bereich Sales & Marketing, die mit 14,49 Prozent in die Statistik eingehen. Ganze 30 Prozent sind nicht auf dem Arbeitsmarkt vertreten, diese Gruppe besteht aus Rentnern, Studenten und Arbeitslosen.

Wie stark ist nun die Gendergap?

Im IT-Bereich nichts Neues: Genauso wie es einen Mangel an weiblichen Entwicklern gibt, sind weniger als ein Zehntel – nur 8,5 Prozent – der Frauen in Kryptowährungen investiert. Auch wenn noch andere Faktoren auf dieses Ergebnis einzahlen könnten, befinden sich Bitcoin & Co. an einer Schnittstelle zwischen IT und Finanzen. In beiden Bereichen herrscht ein Ungleichgewicht der Geschlechter, sodass dieses Ergebnis – leider – nicht allzu überraschend ist.

Damit das nicht so bleibt, gibt es bereits einige Initiativen: Die Veranstaltung MoinBlockchain 2018 spricht vor allem Frauen an. Auch gab es auf der Re:publika 2018 spezielle Vorträge zu Themen wie Women in FinTech/Blockchain. Bloggerin Margarethe Honisch spricht speziell Frauen zu Finanzthemen an und weckt das Interesse an Kryptowährungen.

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