Game-Changer, „Game-Changer“ im Umweltschutz – Weltwirtschaftsforum wirbt für Einsatz von DLT

Quelle: PR/World Economic Forum

„Game-Changer“ im Umweltschutz – Weltwirtschaftsforum wirbt für Einsatz von DLT

Die Blockchain-Technologie könnte im Umweltschutz zum „Game-Changer“ werden. Dies ist das Ergebnis der jüngsten Studie des Schweizer Weltwirtschaftsforums. Zwar bestünden noch große gesetzliche und technologische Herausforderungen, dennoch besäßen Distributed-Ledger-Technologien (DLT) „entscheidendes“ Potential, bei der Rettung des Planeten einen Unterschied zu schaffen. Für die Zukunft bedürfe es allerdings mehr entschiedene Engagements von Regierungen, Entwicklern und Investoren. Mit den jüngsten Empfehlungen könnte die Blockchain vor allem bei den Klimaschutzdebatten auf dem kommenden Jahresgipfel in Davos eine größere Rolle spielen.

Blockchain für einen besseren Planeten – keinen geringeren Titel trägt die neuste Studie des Weltwirtschaftsforums, welche die Schweizer vergangene Woche in Kooperation mit dem Beratungsunternehmen PwC und dem Umweltinstitut der Universität Stanford herausgegeben haben.

Der Name ist Programm. Klimawandel, Artenschutz, der Erhalt der Weltmeere, Luft- und Wassersicherheit sowie drohende Naturkatastrophen – das sind die Herausforderungen, vor denen das Weltwirtschaftsforum die Menschheit sieht.

In dem am Freitag, dem 14. September, veröffentlichten Bericht zeigt die für den Weltwirtschaftsgipfel in Davos bekannte Stiftung nun eine Vielzahl von Lösungen auf, wie die Blockchain-Technologie diesen wegweisenden Problemen begegnen könnte.


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So unterstreichen die Genfer:

„Während die Herausforderungen [im Umweltschutz] drängen und außergewöhnlich [groß] sind, fallen sie gleichzeitig in eine Ära nie dagewesener Innovation, technischen Fortschritts und globaler Vernetzung – in die ‚Vierte Industrielle Revolution‘.“

Dass dabei in Zukunft vor allem die Blockchain-Technologie Antworten und Auswege liefern kann, zeigen die Schweizer anhand von 65 Anwendungsbeispielen. Diese sollen hervorheben, wie das Management von Ressourcen, nachhaltigem Wachstum und Wertschöpfung mithilfe der Blockchain gelingen kann.

Blockchain als “Game-Changer“

In diesem Zuge bringen die Stiftung acht „Game-Changer“ ins Spiel – Bereiche, in denen der fundamentale Wandel vor der Tür stehe. Während der Bericht dabei bereits bekannte Modelle wie die Überwachung von Lieferketten oder das Monitoring von Ressourcen wie etwa Baumbeständen oder Gewässern anspricht, unterstreichen die Genfer auch Anwendungen, die bisher wenig Aufmerksamkeit gefunden haben. So nennt die Stiftung als einen dieser Schlüsselbereiche die mögliche Transformation des Zertifikatemarkts für Kohlenstoff-Emissionen.

„Blockchain-Plattformen könnten zum Einsatz kommen, um mithilfe von kryptographischen Token […] bereits existierende Handelsplattform für Kohlenstoff-[Emissionen] oder andere Substanzen zu optimieren und neue Möglichkeiten für den Handel mit Zertifikaten zu schaffen.“

Dieser spielt eine wichtige Rolle bei der internationalen Handhabe des Klimawandelmotors CO2.

Hürden für mehr Blockchain-Engagement

Gleichzeitig ruft der Bericht zum Handeln auf. Denn noch sei ein Großteil der Anwendungsbereiche trotz vielversprechender Prognosen von Entwicklern, Regierungen und Investoren unberührt.

Besonderer Anlass  für eine solch stärkere Auseinandersetzung läge vor allem in den Herausforderungen, die der Blockchain-Nutzung noch im Wege stehen. So schreiben die Genfer, der Beitrag, den Blockchain-Lösungen leisten könnten, wäre zwar „erheblich“. Dennoch befände sich die Technologie noch in einem frühen Stadium mit vielen Hürden, die es zu meistern gelte.

Staaten und internationale Institutionen etwa müssten weltweit gesetzliche Klarheit schaffen und damit den Grundstein für breitere Anwendung legen. Aber auch die Industrie sei gefordert. Diese müsse sich vor allem selbst regulieren und gemeinsame Standards ausarbeiten.

Weltwirtschaftsforum in Davos: Blockchain auf der kommenden Agenda?

Während beim vergangenen Weltwirtschaftsforum in Davos vor allem die mögliche Handhabe von Kryptowährungen auf der Agenda stand, blieben die sonstigen Anwendungsmöglichkeiten im Januar Randerscheinung. Dass sich dies auf dem kommenden Jahrestreffen ändern könnte, darauf lässt die aktuelle Studie hoffen.

Mit der nun vorliegenden Empfehlung der Organisatoren selbst, könnten die jüngsten Studienergebnisse vor allem mit Blick auf die drängenden Pariser Klimaziele eine Rolle spielen. Denn diese dürfte den Regierungsköpfen kommenden Januar besonders am Herzen liegen.

Erste Betrachtung könnten die Studienergebnisse zudem Ende des Monats finden. Denn vom 24. – 25. September findet in New York der Sustainable Development Impact Summit statt– ebenfalls organisiert vom Weltwirtschaftsforum.

BTC-ECHO

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