Futter für die Gerüchteküche: In Südkorea wurde ein Bitcoin-Regulator tot aufgefunden

Lars Sobiraj

von Lars Sobiraj

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Lars Sobiraj

Lars Sobiraj fing im Jahr 2000 an, als Quereinsteiger für verschiedene Computerzeitschriften tätig zu sein. 2006 kamen neben gulli.com noch zahlreiche andere Online-Magazine dazu. Außerdem bringt Lars Sobiraj seit 2014 an der Kölner Hochschule Fresenius Studenten für Sustainable Marketing & Leadership (M.A.) den Umgang mit dem Internet und sozialen Netzwerken bei.

regulator crime scene

Quelle: regulator crime scene via Shutterstock

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Der 52-jährige Jung Ki-joon wurde am Montag tot in seiner Wohnung in Seoul aufgefunden. Der Regulator war bei der südkoreanischen Polizei für die Bekämpfung illegaler Spekulationen von Kryptowährungen zuständig. Ein Regierungssprecher gab gegenüber dem Wall Street Journal bekannt, man sei sich noch wegen der Todesursache unsicher. Das hat die Spekulationen über die Hintergründe seines Todes weiter angeheizt.

Die Polizei hat Ermittlungen wegen des plötzlichen Todes eingeleitet. Nach offiziellen Quellen wird die Todesursache allerdings als natürlich bezeichnet, was den Spekulationen im Netz zumindest ein wenig den Wind aus den Segeln nehmen konnte. Der erst 52-jährige Jung Ki-joon war Fachmann für die Verfolgung von Wirtschaftskriminalität und trat sein Amt im November letzten Jahres an. Nach Medienangaben haben seine Kollegen ausgesagt, dass er seit der Übernahme seiner neuen Position unter starkem Stress gelitten habe.


Der Regulator hatte viel zu tun, Südkorea ist mit unzähligen Anlegern und rund 30 Online-Handelsplätzen ein Eldorado für Kryptowährungen. Rund 5 % aller Krypto-Ankäufe wurden im Vorjahr mit der landeseigenen Währung Südkoreas bezahlt. Ki-joon sagte auf einem Meeting letzten Monat, dass er digitale Währungen wie Bitcoin nicht als legale Zahlungsmittel ansieht. Vonseiten der südkoreanischen Regierung sei es nach seiner Ansicht an der Zeit, mit harten juristischen Maßnahmen auf die exzessiven Spekulationen und illegalen Aktivitäten zu reagieren.

Frage nach Regulation nicht endgültig geklärt

Derweil besteht in Regierungskreisen noch keine Einigung, wie man letztlich mit den digitalen Währungen umgehen will. Ende Januar dieses Jahres sagte der Finanzminister Kim Dong-yeon, es gebe keine Intention, Kryptowährungen zu verbieten oder in einer anderen Form zu unterdrücken. Lediglich Online-Handelsplattformen seien verboten, die den Nutzern ihre Anonymität gewähren würden. Momentan gibt es Indizien für weitere Regulationen der landeseigenen Internet-Portale, auf denen Kryptowährungen gehandelt werden. Nach Medienangaben arbeitet die Regierung an einem einheitlichen System zur staatlichen Lizenzierung von Online-Handelsplattformen.

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