Fundraising gegen Nordkorea mit ERC-721 Token

Alex Roos

von Alex Roos

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Alex Roos

Alex Roos absolvierte einen B.Sc. in "Management, Philosophy & Economics" an der Frankfurt School of Finance & Management und schrieb seine Bachelorarbeit über die "Anwendungsfelder und Adaption der Blockchain Technologie". Ihn begeistern vor allem "pure" Kryptowährungen wie Bitcoin und Monero.

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Quelle: Shutterstock

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Die nordkoreanische Dissidentengruppe Cheollima Civil Defense (kurz: CCD) geht mit einem Visum per ERC-721 Token in die Offensive. Mit der Aktion möchte die Organisation Geld für die Befreiung von Nordkorea sammeln.


Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 26. Mai 2019 05:05 Uhr von Tanja Giese

ong>efense (kurz: CCD) geht mit einem Visum per ERC-721 Token in die Offensive. Mit der Aktion möchte die Organisation Geld für die Befreiung von Nordkorea sammeln.

Dass die Blockchain auch in der Verwaltung genutzt werden kann, ist lange kein Geheimnis mehr. Estland geht hier bereits mit gutem Beispiel voran. Doch im Fall der nordkoreanischen Cheollima Civil Defense nimmt die Blockchain-Technologie eine ganz andere Gestalt an.

G-Visa auf der ETH-Blockchain

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Auf ihrer Website verkündet die CCD die Vergabe von 200.000 Visa auf der ETH-Blockchain. Ab dem 24. März ab 13 Uhr mitteleuropäischer Zeit, verkauft die CCD das G-Visum für jeweils 1 ETH. Der Ablauf ähnelt dabei einem ICO. Mit dem ERC-721 Standard vergibt ein Smart Contract einzigartige Visa. Bei der Einreise würde der Reisende die Kontrolle über sein Visum beweisen und somit 45 Tage Zutritt zu Nordkorea erhalten. Besonders Reiselustige können sich auch gleich mehrere Visa kaufen.

Auf diese unkonventionelle Weise sucht die CCD finanzielle Unterstützung für die Befreiung Nordkoreas. Ob die Visa vor Ablauf der Gültigkeit am 1. März 2029 in Gebrauch kommen, ist ungewiss. Schließlich herrscht immer noch Kim Jong Un in Nordkorea. Nichtsdestotrotz hat sich die Gruppe zur „provisorischen Regierung von Free Joseon“ erklärt, wobei Joseon der Name des Königreichs war, bevor die Kim-Familie ihre Herrschaft begann.

Revolutionsfinanzierung per Blockchain?

Wie die aktuelle Lage steht, ist der Kauf eines G-Visum für „Free Joseon“ eher eine Spende für die CCD als der Erwerb eines Reisevisum. Im Kontext der politischen Lage in Nordkorea mag dies durchaus angebracht erscheinen.

Auf der Website adressiert die CCD die Probleme in Nordkorea. So erinnern die Dissidenten an das

erbarmungslosen Regime, das ihnen gegenübersteht – eines das Journalisten als politische Marionetten gefangen hält und überhaupt keine unabhängige Presse in der eigenen Bevölkerung duldet.

Weiter schreiben sie, dass

der Kampf, in den sie [die CDD] verwickelt sind, kein politisches Rennen zwischen Ebenbürtigen ist, sondern der Kampf einer kleinen revolutionären Gruppe, die ihr Leben riskiert, um gegen ein totalitäres Regime zu kämpfen, das Konzentrationslager betreibt, die eigene Bevölkerung versklavt und regelmäßig Kontrahenten und deren Familien ermordet.

Bitcoin, Blockchain und politisches Potenzial

Das nordkoreanische Regime setzt indes auch auf Blockchain bzw. Bitcoin & Co. Denn wie wir kürzlich berichteten, scheint alles darauf hinzuweisen, dass Nordkorea Bitcoin stiehlt, um sich unter anderem den Sanktionen der Vereinigten Staaten von Amerika zu entziehen. Ganz ähnlich geht aktuell Venezuela vor. Mit ihrem landeseigenen Petro, der angeblich jeweils ein Fass Öl abbildet, wehrt sie sich gegen die politischen Angriffe seitens der USA. Venezuela wiederum wird von russischen Banken unterstützt, die in den USA nun auch unter Sanktionen stehen. Man sieht deutlich: Das geopolitische Potential von Kryptowährungen findet auch in Regierungskreisen Anklang.

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