Finnland: Mehr als 1 Mio. Euro von Darknet-Drogenhändlern beschlagnahmt

Max Kops

von Max Kops

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Max Kops

Quelle: Pixabay

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Ermittler aus Finnland haben bekanntgegeben, dass sie in diesem Jahr Bitcoins und andere Gegenstände im Gesamtwert von mehr als einer Mio. Euro von einem Händler im Darknet beschlagnahmt haben.

Wie die finnischen Ermittlererklärten, konnten sie mehr als 15 Kilo Drogen beschlagnahmen, die einer Menge von zehn Millionen Dosen entsprechen. Umgerechnet zum Straßenpreis hatten diese Drogen bereits einen Wert von 1,1 Mio Euro.

Mehrere Zehntausend Portionen Drogen


Insgesamt werden drei Finnen beschuldtigt, mehr als 40 Pfund an Drogen in das Land geschmuggelt zu haben. Man vermutete darunter 40.0000 Extasy Tabletten, 30.000 LSD Portionen und neben Metamphetaminen weitere “Designerdrogen”. Seit  der Beschlagnahmung im April sitzen die drei Beschuldigten im Gefängnis.

Mitte 30, Millionengeschäfte und international aktiv

“Die Beschuldigten sind älter als 30 Jahre und stammen aus dem Südwesten Finnlands und der Metropolenregion um Helsinki. Die Ermittler konnten gemeinsam in Zusammenarbeit mit den Niederlanden, Deutschland und weiteren Parteien entsprechende Ergebnisse feststellen.”

In drei Jahren zum großen Drogenimperium

Ein Verantworlicher des CUSTOMS teilte gegenüber CoinDesk mit, dass es sich um die Drogenseite des Darknets mit dem Namen Valhalla handelte. Laut DeepDotWeb.com ist diese Website seit Oktober 2013 in Betrieb. Trotz der Festnahmen ist sie weiterhin online.


Der “Online-Drogenshop”, wie es frei übersetzt aus den Meldungen zu entnehmen ist, erlangte vor allem im Jahr 2014 Bekanntheit. Die Betreiber hatten damals kostenlos LSD Proben an Interessenten verschickt.

Eine frühere Version dieses Shops tauchte unter dem Namen Silkketie auf. Übersetzt bedeute dies so viel wie “Silk Road”. Ein Name, der an weitere Drogendelikte im Darknet erinnert. Weitere Details könne man aufgrund der Tatsache, dass die Ermittlungen nach wie vor andauern, leider nicht bekanntgeben, hieß es von der offiziellen Stelle.

Meinung des Autors (Max):

Diese Meldung ist neben den vielen weiteren Festnahmen im Zusammenhang mit Darknet Aktivitäten keine besondere Überraschung. Vielmehr beweist sie erneut, dass Anonymität und (Rechts-) Freiheit im Darkent überschätzt werden. Zwar müssen die Betreiber des Shops extrem professionell vorgegangen sein, um den Shop über mehrere Jahre betreiben zu können, dennoch hatte diese Idee für sie kein glückliches Ende.

 

Originalbeitrag Large Scale Dark Net Drug Operation Discovered in Finland via newsBTC


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