Finanzterminals von Reuters, Bloomberg & TradingView integrieren Cryptoindex

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Finanzterminals von Reuters, Bloomberg & TradingView integrieren Cryptoindex

Das Finanzanalyseunternehmen Cryptoindex ist eine Reihe neuer Partnerschaften eingegangen. Künftig werden mit Reuters, Bloomberg und TradingView gleich drei der großen Finanzterminals die Rankings der leistungsstärksten Kryptowährungen aufführen. Dies dürfte die Bekanntheit des Krypto-Sektors in den Reihen traditioneller, mit der Branche bisher noch wenig vertrauter Trader und Investoren erhöhen. Zudem will die Krypto-Börse KuCoin die Daten von Cryptoindex listen.

Mit Kryptowährungen verhält es sich wie mit Aktien und Anleihen auf den traditionellen Finanzmärkten. Kauf- und Verkaufstrends sowie Kursbewegungen sind immer auch von der aktuellen Stimmung, den Meinungen und nicht zuletzt dem Austausch der Trader und Investoren untereinander abhängig.

Die Plattform Cryptoindex hat dies erkannt und einen intelligenten Algorithmus entwickelt, der in Gestalt des Indizes CIX100 die Stimmung auf dem Krypto-Markt einfangen soll.

Wie es in einer Blogpost vom 13. Juni heißt, ist Cryptoindex nun Partnerschaften mit gleich mit drei Schwergewichtlern im Bereich Finanznachrichten und Börsennews eigegangen: Reuters, Bloomberg und TradingView.

Künftig wollen diese mit dem CIX100 die Rankings der 100 größten Kryptowährungen nach Martkkapitalisierung in ihren Finanzterminals aufführen. Zudem will die Krypto-Börse KuCoin die Kennzahlen von Cryptoindex listen.


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Bereits im März hatten Reuters, Bloomberg, Nasdaq und die Börse Stuttgart Marktdaten von Coinmarketcap in ihre Plattformen integriert. Die jüngste Kooperation mit Cryptoindex könnte die Sichtbarkeit des Krypto-Sektors nun weiter erhöhen. Zudem könnte das Stimmungsbarometer bestehendes Misstrauen gegenüber den virtuellen Währungen und Anlagen überwinden. Ein breites Interesse an der Branche bestehe bereits, erklärt VJ Angelo, Geschäftsführer von Cryptoindex.

Der Index ist das Ergebnis von drei Jahrzehnten Erfahrung in der Finanzdienstleistungsbranche. Ich habe die wachsende Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Einblicken in die von Haus aus eher undurchsichtige und missverstandene Branche der Kryptowährungen aus erster Hand erlebt. Dies hat mich dazu gebracht, Cryptoindex, ins Leben zu rufen,

beschreibt Angelo die Vision seines Unternehmens.

Auf der Suche nach dem nächsten Bitcoin: Cryptoindex will Blasen aufspüren

Mithilfe eines KI-gesteuerten Algorithmus analysiert Cryptoindex diejenigen Kryptowährungen, die sich über drei Monate unter den Top-200 gehandelter Anlagen halten. Zudem müssen sie auf mehreren Börsen gleichzeitig gelistet sein und eine „bedeutsame Social-Media-Gefolgschaft“ besitzen.

Dabei legt der Algorithmus besonderes Augenmerk darauf, wo sich im Ökosystem des Krypto-Handels Blasen bilden könnten. In diesem Zuge untersucht der Index monatlich tausende Medienberichte und Social-Media-Posts und aktualisiert sein Ranking.

Ausgemachtes Ziel hierbei ist es, „den nächsten Bitcoin“ zu finden, so das Unternehmen. Über die Kooperation mit Reuters und Co. werden dieser Suche künftig ein Vielfaches an Finanzmarktteilnehmern beiwohnen.

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