Fidelity: Finanzriese möchte Patent für Blockchain-Wahlsystem anmelden

Max Kops

von Max Kops

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Fragebogen Ja oder Nein

Quelle: © MasterSergeant - Fotolia.com

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Fidelity Investments, der viertgrößte Investmentfonds der Welt und Finanzdienstleister, möchte ein Patent für die hauseigene Lösung zur Realisierung von Blockchain-Votings beantragen.
Patentantrag: Mehr als nur ein Wahlzettel

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Mark Preuss

Patentantrag: Mehr als nur ein Wahlzettel

Am 16. Februar hatte das US Patent and Trademark Office einen Antrag mit dem Titel “Crypto Voting and Social Aggregating, Fractionally Efficient Transfer Guidance, Conditional Triggered Transaction, Datastructures, Apparatuses, Methods and Systems” (SOCOACT) veröffentlicht. Der Antrag wurde von drei Fidelity Mitarbeitern bereits im Juli 2016 gestellt.

Der Voting-Apparat, den Fidelity patentieren lassen möchte, umfasst die folgenden Dienste:

  • Stimmabgabe
  • Authentifizierung
  • ein Blockchain-Orakel
  • ein Krypto-User-Interface
  • einen Smart Contract zur Automatisierung der Prozesse

Fidelity hat große Hoffnung in Blockchain-Voting

Dass Fidelity es mit SOCOACT nicht nur auf das reine Ersetzen unserer bekannten Wahlabläufe durch eine Blockchain-Technologie abgesehen hat, wird im Antrag deutlich. Man erhofft sich vor allem auch, andere Wahlsysteme zu besseren Wahlsystem transformieren zu können und damit zum Beispiel Entwicklungsländern anzusprechen:

Das SOCOACT  System kann auch dort eingesetzt werden, wo es keine hochentwickelten Wahlsysteme gibt und der Wahlablauf zweifelhaft ist. Zum Beispiel könnte es zum Aufbau eines Wahlsystems in einem Entwicklungsland genutzt werden.[…]

heißt es im Patentantrag.

Ebenfalls für Vertretungsstimmrechte sei das System geeignet und man könne Abstimmungen wie die Wahl eines Board of Directors oder Abstimmungen über Vorschläge von Anteilseignern durchführen.

SOCOACT möchte über allgemeine Aufgaben bezüglich Wahlen und Abstimmungen in späteren Iterationen auch deutlich umfassendere Services wie ein Geotracking Feature anbieten, mit dem zum Beispiel zu Krisenzeiten Personen getrackt werden können, die auf der Flucht sind, um von NGO’s Hilfe zu erhalten. Damit aber nicht genug: Auch den Ressourcenverbrauch soll SOCOACT tracken können, zum Beispiel den Stromverbrauch.

Blockchain Voting: Starkes Interesse, hohe Investments

Investments in ähnliche Systeme zur Durchführung von Blockchain-Votings genossen in letzter Vergangenheit besonderes Interesse. So bekundete Overstock im November 2016 bereits Interesse durch die Akquisition des Startups SettleMint. Letzteres bietet genau die oben geschilderten Dienstleistungen an.

Im Falle Fidelity scheint ebenfalls ein großes Interesse an Blockchain-Technologien zu bestehen, hat das Finanzkonglomerat erst im Oktober 2016 einen Hackathon zum Thema veranstaltet und zudem eine Zahl von sieben Millionen US-Dollar bekanntgegeben, die es von Spendern für Charity-Zwecke über Bitcoin sammeln konnte.

Meinung des Autors (Max):

Blockchain-Voting-Systeme können die Demokratie, wie wir sie uns vorstellen, vermutlich noch viel besser abbilden, als es aktuell verwendete Systeme können. Zu Bedenken ist aber, dass es in der Regel bereits einen Staatsapparat gibt. Dieser muss das Interesse haben, eine derartige Technologie einzusetzen. Eine Diktatur wird ein Blockchain-Voting-System letztlich auch nicht in ein demokratisches System transformieren können, weil der Diktator dieses System erst garnicht nutzen wird. Es bleibt jedoch spannend zu verfolgen, wie Regierungen wie Deutschland zukünftig auf Entwicklungen dieser Art reagieren.

BTC-ECHO

Englische Originalfassung von Garrett Keirns via CoinDesk

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