Federal Reserve Mitarbeiter bestraft – Mining auf der Arbeit

Danny de Boer

von Danny de Boer

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Danny de Boer

Als Informatiker schaut Danny de Boer kritisch auf die Blockchain-Entwicklung und Kryptographie. Zwischen Komplexität und Hype erklärt er allgemeinverständlich und anwendungsbezogen. Seit 2014 berichtet er für BTC-ECHO aus der Krypto-Szene.

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justizia statue at the roemer in frankfurt germany

Quelle: © Tobias Arhelger - Fotolia.com

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Ein ehemaliger Vorstand der Federal Reserve wurde zu Bewährung und einer Strafe von 5.000 US-Dollar verurteilt. Er soll dabei erwischt worden sein Bitcoins mit einem Server der US Zentralbank geschürft zu haben.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Danny de Boer

Das Büro des Generalinspektors der Fed berichtete heute, dass Nicholaus Bethaume nun eine 12-monatige Bewährungsstrafe nach seinem Schuldgeständnis erhalten hat. Berthaume arbeitete vorher als Kommunikationsanalyst für den Vorstand, wurde nun aber aufgrund der Vorkommnisse entlassen. Er wurde einstimmig aufgrund von unsachgemäßer Verwendung von Staatseigentum verurteilt.

Die Gerichtsunterlagen zeigen, dass Berthaume einen Fed Server 2 Jahre lang für das Mining von Bitcoins nutzte. Der Zeitraum umfasste März 2012 bis Juni 2014, sowie den Oktober 2016 als Zeitpunkt der Anzeige. Bitcoin Mining ist ein stromintensiver und wettbewerbsreicher Prozess, bei dem Transaktionen zu der Blockchain hinzugefügt werden.

Vorstand steht vor letzten Fragen

In einem Statement erklärte Generalinspektor Mark Bialek, dass es dem Office bisher nicht gelungen sei festzustellen, wie viele Bitcoins generiert wurden. Er erklärte außerdem, dass Berthaume versuchte sein Geheimnis vor den Behörden zu verstecken, als die Untersuchungen der Fed begannen.


Bialek erklärte:

“Berthaume… modifizierte einige Sicherheitsbarrieren, sodass er einen Fernzugang auf den Server von Zuhause aus zur Verfügung hatte. Als er mit den Vorwürfen konfrontiert wurde, bestritt Berthaume zunächst jegliches Wissen über irgendwelches Fehlverhalten. Später versuchte Berthaume jedoch die Software zu löschen, die er zuvor dort installiert hatte. Er versuchte damit die Spuren zu verwischen.”

Zwar ging Bialek nicht auf weitere Details ein, doch er fügte hinzu, dass der Vorstand nun Sicherheitsmaßnahmen eingeführt habe, die solche Vorkommnisse in Zukunft unmöglich machen werden.

BTC-ECHO

Englische Originalfassung von Stan Higgins via coindesk


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