Ex-FBI Chef: Virtuelle Währungen erschweren Ermittlungen

Alina Ley

von Alina Ley

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Alina Ley

Alina Ley ist seit März 2017 als Autorin bei BTC-ECHO tätig. Nach ihrem BWL-Studium (Bachelor) an der Universität Trier konnte sie berufliche Erfahrungen im Controlling und Business Development sammeln. Anschließend absolvierte sie ihr Masterstudium (Business Administration) in Köln. Im Rahmen ihrer Masterthesis („Erfolgsfaktoren von Kryptowährungen“) erlangte sie umfangreiche Kenntnisse auf dem Gebiet der Krytowährungen und Blockchain-Technologie. Von besonderem Interesse sind die zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten sowie der gesellschaftliche Nutzen.

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walter pp handgun on FBI uniform

Quelle: © zim101 - Fotolia.com

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Die Arbeit des ‘Federal Bureau of Investigation (FBI)’ wird durch die kriminelle Nutzung von virtuellen Währungen behindert, sagte der ehemalige Direktor der Behörde letzte Woche.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Mark Preuss

James Comey, der zum ersten Mal im September 2013 von dem ehemaligen Präsidenten Barack Obama ernannt wurde, sprach vor dem Senat-Justizkomitee am 3. Mai und diskutierte diese Frage als Teil eines breiteren Gesprächs über die Arbeit der Behörde.

Sein Auftritt kam nur wenige Tage bevor er von seiner Position am Dienstagabend von Präsident Donald Trump entlassen wurde und damit einen Aufschrei in US-politischen Kreisen entfachte. Grund dafür ist die Untersuchung des FBI zur Trump-Kampagne und seinen Verbindungen zur russischen Regierung.

Während seiner Aussage erörterte Comey, wie eine wachsende Zahl von Kriminellen ‘verdunkelt’ wird, da es ihnen gelingt mit Hilfe der Technologie ihre Spuren zu verdecken. Infolgedessen fühlen sich die ‘federal investigators’ im Spektrum ihrer Arbeit negativ beeinflusst.


In diesem Zusammenhang erwähnte er ausdrücklich virtuelle Währungen:

„Einige unserer ‘criminal investigators’ stehen vor der Herausforderung, Online-Pädophile zu identifizieren, die ihre Verbrechen und Identitäten hinter Schichten von anonymisierenden Technologien oder Drogenhändlern verbergen, die virtuelle Währungen nutzen, um ihre Transaktionen zu verschleiern.“

Was ist der Einfluss: Laut Comey versucht die Behörde, Lösungen zu finden, die allerdings bisher kaum Früchte getragen haben.

Er rief dazu auf, das Problem zu beheben, allerdings handelt es sich um „einen zeitaufwändigen, teuren und unsicheren Prozess“ und die möglichen Ansätze, die bisher entwickelt wurden, sind unvollkommen.

„Auch wenn es möglich ist, sind solche Methoden bei Untersuchungen schwer zu messen und können aufgrund eines kurzen technischen Lebenszyklus oder als Folge der Offenlegung durch Gerichtsverfahren nur begrenzt haltbar sein, erklärte Comey.“

Weitere Behörden

Das FBI ist nicht die einzige Behörde seiner Art, die diese Sorge äußert. Im März veröffentlichten zwei führende Strafverfolgungsbehörden aus der Europäischen Union eine Erklärung, die aussagt, dass die Technologie es schwierig macht, ‘dem Geld’ während der Untersuchungen zu folgen.

BTC-ECHO

Englische Originalversion Stan Higgins via CoinDesk


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