Europol: “Bitcoin ist eine Währung für Kriminelle”

Max Kops

von Max Kops

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In seinem neuesten Bericht zu internetorganisierten Verbrechen 2015 bezieht Europol erneut Stellung zu Cyberkriminellen. Dieses mal bezieht man sich auch bewusst auf digitale Währungen.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 26. Mai 2019 05:05 Uhr von Mark Preuss

Für sagenhafte 40 Prozent der Transaktionen für Verbrechen im Internet sollen digitale Währungen und Bitcoins genutzt geworden sein. Kryptowährungen würden ein Crime-as-a-Service Geschäftsmodell begünstigen und besonders Bitcoins würden häufig für die Geldwäsche genutzt. Kriminelle nutzten die Tatsache, dass Bitcoin Transaktionen anonym sind “massiv aus”, fasst Europol zusammen.

Krimineller Einsatz von Bitcoins

Als Beispiel führt man in dem Bericht OpenBazaar an. Der dezentralisierte Marktplatz kommt der ehemaligen Silk Road Börse sehr nah und bietet ähnliche Produkte und Dienstleistungen, darunter ebenfalls gefährliche Drogen. Da bei der Bezahlung Bitcoins zum Einsatz kommen, sieht man diesen kriminellen Marktplatz offenbar als stereotypisches Abbild von Bitcoin Einsatzmöglichkeiten.

Kritisiert wird an OpenBazaar vor allem die dezentrale Peer to Peer Struktur, die es nahezu unmöglich macht, die Plattform zu kontrollieren (bzw. sie zu schließen) oder einen Verantwortlichen zu finden.

Europol: Staaten sollen sich mehr mit Bitcoins beschäftigen

Den zuständigen Behörden wird dringend empfohlen, selbst einen Blick auf die digitalen Währungen zu werfen und ihre Schattenseiten zu beleuchten. Man möchte auch Sicherheitskomissionen zu einer stärkeren Zusammenarbeit bewegen, um gemeinsam die “Gesellschaft der alternativen Zahlungen” überwachen zu können.

Originalbeitrag Europol Report Says Bitcoin is Common Currency for Cybercriminals via newsBTC
Image Source: Europol Image von Rory Hyde via Flickr (CC)

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