EU verlangt mehr Kontrolle über Bitcoin-Aktivitäten

Überwachung EU

Der Europäische Rat, bestehend aus Staat- und Regierungschefs der Europäischen Union, wird ab Juni bestimmte Regeln für Bitcoin-Börsen und Wallet Anbieter einführen, so das Ergebnis nach einem Treffen in Brüssel.

Die Neuigkeiten erreichen uns nur kurz nach einer langen Debatte der Europäischen Kommission darüber, wie man die Aktivitäten der Börsen und Wallet Anbieter besser überwachen kann. Am 2. Februar kündigte die Kommission bereits an, sie wolle genau wissen, wer in den Handel von digitalen Währungen beteiligt ist und verlangte ein Ende der Anonymität.

Während der Pressekonferenz sagte der Vizepräsident der Kommission Valide Dombrovskis:

“Spätestens im Juni werden wir Richtlinien einführen um eine bessere Kontrolle über Zahlungen mit digitalen Währungen und anonymen Prepaid-Karten zu erlangen.”

Dombrovskis sagte zudem, die Kommission werde Transaktionen aus Länder mit einem hohen Risikofaktor in die EU genau überwachen.

“Im Juni wird die Kommission eine Blacklist der risikoreichen Länder veröffentlichen.”

BTC-Echo
Englische Originalfassung von Stan Higgins
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Über Mark Preuss

Mark Preuss ist Gründer und Geschäftsführer von BTC-ECHO.
Nach seinem Wirtschaftsstudium in den Niederlanden und in China führten ihn verschiedene berufliche Stationen im Finanzwesen zunächst in die Schweiz und schließlich nach Düsseldorf. Schon früh begeisterte er sich für digitale Währungen und die Blockchain-Technologie. In Ermangelung einer Anlaufstelle im deutschsprachigen Raum entschied sich Mark schließlich Ende 2013 dazu, mit BTC-ECHO eine eigene Medienplattform zu digitalen Währungen und Blockchain ins Leben zu rufen. Seither hat er BTC-ECHO zur reichweitenstärksten deutschsprachigen Plattform für Kryptowährungen entwickelt.

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