EU-Kommission: Europa soll Blockchain-Avantgarde bleiben

Christopher Klee

von Christopher Klee

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Christopher Klee

Christopher Klee hat Literatur- und Medienwissenschaften sowie Informatik an der Universität Konstanz studiert. Seit 2017 beschäftigt sich Christopher mit den technischen und politischen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.

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Auch wenn auf den Krypto-Märkten derzeit der Bär steppt – die Entwicklung der Blockchain- und anderer Distributed-Ledger-Technologien schreitet unaufhaltsam voran. Das man auch in Brüssel erkannt. Deshalb will die Europäische Kommission nun mit der International Association for Trusted Blockchain Applications (kurz: IATBA) zusammenarbeiten. Der Zusammenschluss von Firmen und Regulatoren soll Europas Rolle als innovativer Blockchain-Hub forcieren.


Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 26. Mai 2019 05:05 Uhr von Tanja Giese

Dass die Europäische Union vor der technologischen Revolution nicht die Augen verschließt, ist spätestens seit dem Treffen der Wirtschafts- und Finanzminister in Österreich im September klar. Aus Wien drangen seinerzeit Signale, die auf eine wachsende Anerkennung der Relevanz von Kryptowährungen seitens der Politik hindeuteten.

Auch was die Technologie angeht, die Bitcoin & Co. möglich macht, ist man in Brüssel aktiv geworden. Ein Konsortium aus Privatunternehmen und Politikern soll nun Europas Weg in die dezentralisierte Zukunft ebnen.

Unter dem Motto „Industrien zusammenbringen, damit Europa bei Blockchain-Technologien führend wird“ fand sich am 20. November in Brüssel ein runder Tisch zusammen. Neben Industrievertretern waren auch der EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft, Mariya Gabriel, und Roberto Viola, der Generaldirektor für Kommunikationsnetze, Inhalte und Technologien, anwesend. Viola misst der Kooperation von Industrie und Behörden eine bedeutende Rolle bei der Gestaltung der Blockchain-Zukunft bei:

„Das Besondere an diesem Verband ist, dass er sich darauf konzentriert, das Vertrauen der Behörden und Bürger in die Blockchain-Technologie zu fördern. Diese Vereinigung kann nun auch zu einem natürlichen Gesprächspartner für alle Regulierungsbehörden auf EU- und nationaler Ebene werden, zum Beispiel für Normen und Vorschriften“,

kommentierte Viola den runden Tisch.

Enge Kooperation zwischen Wirtschaft und Behörden angekündigt

Zudem hat sich am Folgetag, dem 21. November, auf die Initiative einiger Unternehmen – darunter auch die spanischen Banken BBVA und Santander – die Gründung des Interessenverbunds „International Association for Trusted Blockchain Applications“ verkündet. Entsprechendes geht aus einem am 21. November von der EU-Kommission veröffentlichten Bericht hervor. Darin heißt es unter anderem, dass der Unternehmensverbund eng mit den europäischen Regulatoren zusammenarbeiten möchte. Das erklärte Ziel der Kooperation ist dabei, günstige Rahmenbedingungen für die Entwicklung der Blockchain- und Distributed-Ledger-Technologie zu schaffen. Nur so könne Europa seine Führungsrolle in diesem Bereich behaupten.

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