Ethereum: Kommt ProgPoW mit Istanbul-Update?

David Scheider

von David Scheider

Am · Lesezeit: 2 Minuten

David Scheider

Kryptowährungen sind Davids Leidenschaft. Deshalb studiert er jetzt Digital Currency an der Universität Nicosia – und schreibt nebenher für BTC-ECHO. Von Bitcoin hält David einiges, vom allgemeine Hype um die Blockchain-Technologie eher weniger.

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Quelle: Shutterstock

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Bei ProgPoW scheiden sich die Geister. Die einen sagen, die Implementierung sei notwendig, um das Mining zu dezentralisieren, die anderen halten sie für gänzlich überflüssig. Und so wird die Zeit für eine rechtzeitige Implementierung langsam knapp.

Das Ether Mining soll egalitärer werden. Zumindest wenn es nach den Proponenten des sogenannten ProgPoW-Algorithmus (Programmatic Proof of Work) geht, der den aus ihrer Sicht angestaubten Ethash-Algorithmus ersetzen soll. Schließlich bevorteile letzterer ASIC-Miner und sorge so für eine steigende Zentralisierung des Minings. So die Argumentation der ProgPoW-Gemeinde.


Doch die Implementierung ist umstritten. Denn zum einen wäre für die Umsetzung eines neuen Mining-Algorithmus eine Hard Fork des Ethereum-Protokolls vonnöten und zum anderen erscheint eine starke Zentralisierung durch ASIC Miner für so manchen ohnehin als unwahrscheinlich. Das Argument der Gegner: Ethash gelte bereits jetzt als weitestgehend ASIC-resistent.

ProgPoW nach wie vor heißes Eisen

Trotzdem scheint ProgPoW nach wie vor eine der Top-Prioritäten im Kreise der ETH-Developer zu sein. So schlug Entwickler Tim Beiko vor, ProgPoW auf die Agenda für einen Call am kommenden Freitag, dem 15. März, zu setzen. Dabei wolle man insbesondere darüber diskutieren, ob eine ProgPoW-Implementierung für die anstehende Istanbul Hard Fork in Frage kommt.

Auch Ethereum-Entwickler Lane Rettig hält eine offene Debatte über den ASIC-resistenten Mining-Algorithmus für das Gebot der Stunde:

Das ist etwas, das im nächsten Call der Core Developers angesprochen werden müsste.

Höchste Eisenbahn

Dafür wäre es auch höchste Zeit: Die Deadline für Audits von Software-Änderungen, die im Istanbul-Update implementiert werden sollen, ist bereits Mitte Mai.

Bis dahin müsse man allerdings noch überprüfen, ob das Update die versprochene Verheißung eines egalitäreren Minings überhaupt nach sich ziehen würde. Diesbezüglich hat Community Relations Manager der Ethereum Foundation Hudson James Zweifel:

Man müsse sehen, ob die Entwicklung der ASICs nicht ohnehin so schnell vonstatten gehe, dass sie alle Verbesserungen kurzfristig zunichte mache.

Programmatic Proof of Work ist also alles andere als beschlossene Sache.

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