Status: Ethereum goes mobile – Wallets mit Chat

Dr. Philipp Giese

von Dr. Philipp Giese

Am · Lesezeit: 4 Minuten

Dr. Philipp Giese

Dr. Philipp Giese arbeitet als Chief Analyst für BTC-ECHO und ist auf die Bereiche Chartanalyse und Technologie spezialisiert. Der promovierte Physiker kann dabei auf jahrelange Berufserfahrung als technologischer Berater zurückgreifen. Zudem ist er zentraler Ansprechpartner im Discord-Channel von BTC-ECHO und pflegt als Speaker und Interviewer den Austausch mit Startups, Entwicklern und Visionären.

Quelle: Status.im

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Ethereum wird mit Status bald ein erstes Wallet für mobile Geräte mit einem an WeChat erinnernden Interface haben.

d ein erstes Wallet für mobile Geräte mit einem an WeChat erinnernden Interface haben.

In den nächsten Wochen soll die Alpha-Version von Status erscheinen. Dieses Programm soll ein neues, zeitgemäßes Interface für das Ethereum wallet liefern.


Mit Status können Nutzer dezentrale Anwendungen oder DApps über instant Messages von einem mobilen Wallet starten und kontrollieren.

Der Light Client, den es für Android und iOS geben soll, wurde von der App WeChat inspiriert. WeChat ist hierzulande weniger bekannt, war aber schon vor dem Facebook Chat eine Chat-App, die über Bots deutlich mehr als einfaches Messaging konnte. So konnte man auch seine Social Media Updates damit durchforsten oder Zahlvorgänge initiieren.

Laut Carl Bennets, der Co-Founder von Status, war die Idee, ein Interface zu schaffen, was auch Leute ohne eine Affinität zu Blockchain verstehen werden. Damit würde man jenen Non-Techies eine Brücke zur Welt der Kryptotechnologien bauen.

“Mit diesem Ziel im Hinterkopf kamen wir als Lösung auf ein Zwischending zwischen einem Messenger und einem Browser. Unserer Vision zufolge kann man mit dezentralen Applikationen so reden, wie man es mit Freunden tun würde.”

Letztlich hatte das Mist Wallet ein ähnliches Ziel. Dieses bekannte Ethereum Wallet wurde von der Ethereum Foundation gefördert und wollte die Bedienung von DApps der User Experience in einem Browser ähnlich machen.

Status geht diesen Weg einen Schritt weiter, indem es die Interaktion mit dezentralen Applikationen dem Instant Messaging anpasste.

Erster Schritt Alpha Version

Es ist jedoch zu betonen, dass es noch ein weiter Weg bis zum fertigen Produkt sein könnte.

Die Alpha Version wird eine abgespeckte Variante des Programms sein, mit dem Status zeigen will, was es vorhat. Zielpublikum sind primär Entwickler – letztlich also dasselbe Zielpublikum wie Ethereum.

Eine schon jetzt interessante Komponente ist, dass Nutzer ihre Chats über Ethereums Whisper-Protocol verschlüsseln können.

Laut Bennets ist das ein nötiger Schritt weg vom aktuellen Client-Server Modell wie es die meisten verschlüsselten Messaging Apps nutzen. Er betonte, dass Status eine der ersten Apps ist, die das dezentrale Chat Protokoll von Ethereum nutzen.

Neben dem Chat sind weitere Features vorhanden. Entwickler können mit der App also schon etwas herumspielen.

Nutzer können beispielsweise ihr Ether sichern oder lokal versenden – auch wenn Bennets nicht empfiehlt, das mit einer größeren Menge Ether zu tun, da die Funktion noch getestet wird. Außerdem sollen schon vorhandene DApps durchforstet werden können, ähnlich wie man es vom Mist browser kennt.

Die Vision hinter Status

Das Mobile Wallet zeigt auch einen neuen Fokus der Entwickler: Man fragt sich nicht nur, was Nutzer mit der Technologie tun können, sondern wie sie diese nutzen können.

Auch wenn es schon eine Menge Wallets gibt, auch im mobilen Bereich, sind nicht die meisten Interfaces nicht gerade für den Otto-Normal-Verbraucher gemacht.

Ein fernes Ziel von Status ist, mit der Ab ein selbstfahrendes Auto über eine Instant Message und eine Transaktion von Ether bestellen zu können.
“Zwischen einem Freund und einer Dapp soll es auf der Ebene von Status keinen Unterschied geben”, so eine Präsentation der App auf der Devcon.

Auf die Frage, ob es nicht gefährlich wäre, die Nutzung von Smart Contracts einfacher zu gestalten – schließlich gab es einige Bugs und Sicherheitsprobleme im Rahmen von Ethereum – hat Bennet an sich zugestimmt.

Der DAO exploit zeige, was passieren kann, wenn Entwickler Ethereum so nutzen, als wäre es schon voll ausgereift – was es jedoch noch nicht ist. Dennoch ist er davon überzeugt, dass die Sicherheit in Ethereum Smart Contracts sich verbessern wird.

“Sicherheit wird immer ernster genommen. Wenn wir erst einen Sicherheitsstandard haben, den sich DApps unterwerfen, bevor sie Nutzern zugänglich gemacht werden, wird Ethereum ein sehr gutes, sicheres und zukunftsweisendes System sein.”

Sicherheit ist in der Hinsicht nicht eines der Hauptentwicklungsziele von Status – man erhofft sich hier Änderungen von Ethereum selbst. Trotz der aktuellen Probleme der Ethereum Infrastruktur arbeiten Entwickler an innovativen Projekten, die das Ökosystem von Ethereum verbessern.

Kommentar des Autors (Philipp Giese):

Ich denke, dass ein Mist-fähiges Mobile Wallet ein wichtiger erster Schritt ist. Für DApps bzw. deren Kontrolle auf mobile Phones ist der Ansatz, das über ein instant Messaging-ähnlichen Dienst zu tun, sinnvoll – Apps wie eben WeChat aber auch Quartz, Slack oder der Facebook Messenger zeigen, dass dieses Konzept aufgeht. In der Hinsicht bin ich wirklich gespannt auf Status. Ob es eine “Killer-App” wird kann man nicht sagen und ist wahrscheinlich übertrieben, Status wird aber auf jeden Fall die Interaktion mit DApps und Smart Contracts auf ein neues Level heben!

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BTC-ECHO
Englische Originalversion von Alyssa Hertig via Coindesk

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