Ethereum (ETH)-Kursanalyse KW10 – Absturz nach Triangle Pattern

Ethereum (ETH)-Kursanalyse KW10 – Absturz nach Triangle Pattern

Die Resistance vom Triangle Pattern der letzten Woche wurde zwar kurzzeitig überschritten, jedoch reichte das Momentum nicht aus, um das Pattern nachhaltig zu überwinden. Der Kurs prallte am exponentiellen gleitenden Mittelwert EMA50 ab und fiel daraufhin dramatisch ab.



Zusammenfassung

  • Der Ethereum-Kurs ist in dieser Woche gefallen.
  • Das in der letzten Woche beschriebene Triangle Pattern konnte nicht überwunden werden.
  • Wichtigster Support liegt bei 603,00 Euro, die wichtigste Resistance bei 688,70 Euro.

Sicherlich spielten die Neuigkeiten hinsichtlich vieler Sicherheitslücken in Smart Contracts auf Ethereum eine Rolle, jedenfalls wurde zwar kurz vor Ende des Triangle Patterns die Resistance überwunden, jedoch konnte sich kein Aufwärtstrend durchsetzen. Der Kurs ist am EMA50 abgeprallt und damit unter den seit dem 18. Februar verfolgten Abwärtstrend gefallen. Aktuell befindet sich der Kurs bei 628,87 Euro und testet das in der letzten Woche angegebenen zweiten Supportlevel.

Der MACD (zweites Panel von oben) ist aktuell negativ, ebenso liegt die MACD-Linie (blau) unter dem Signal (orange).

Der RSI (drittes Panel von oben) liegt bei 18 und ist damit dramatisch überverkauft.

Insgesamt ist die Situation bearish. Ein kleiner Lichtblick bietet der überverkaufte RSI, der auf ein baldiges Reversal hoffen lässt.

Der erste Support liegt bei 603,00 Euro. Ein Fallen unter diesen Kurs würde bedeuten, dass der Ethereum-Kurs unter den EMA840 fällt. Eine weitere Supportlinie stellt das Monatsminimum des Monats Februar bei 446,23 Euro dar.

Die Resistance liegt bei 688,70 Euro. Ein Steigen über diesen Wert würde den Kurs wieder über den EMA50 heben. Eine weitere Resistance liegt auf der Höhe der Kursmaxima Ende Februar bei 724,99 Euro.

Disclaimer: Die auf dieser Seite dargestellten Kursschätzungen stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind lediglich eine Einschätzung des Analysten.

BTC-ECHO

Bild auf Basis von Daten von kraken.com um 10:00 Uhr am 28. Februar 2018 erstellt. Zum tieferen Verständnis der Begriffe einer Kursanalyse sei auf diesen Link verwiesen.

Über Dr. Philipp Giese

Dr. Philipp GieseDr. Philipp Giese arbeitet als Chief Analyst für BTC-ECHO und ist auf die Bereiche Chartanalyse und Technologie spezialisiert. Der promovierte Physiker kann dabei auf jahrelange Berufserfahrung als technologischer Berater zurückgreifen. Zudem ist er zentraler Ansprechpartner im Discord-Channel von BTC-ECHO und pflegt als Speaker und Interviewer den Austausch mit Startups, Entwicklern und Visionären.

Bildquellen

Ähnliche Artikel

Krypto-Mining: Nvidia bleibt auf seiner Hardware sitzen

Gute Zeiten für alle Käufer von Grafikkarten, schlechte für die Hersteller: Die Preise für Grafikkarten fallen, die Nachfrage befindet sich im Keller. Einer der führenden Erstausrüster aus Taiwan schickte 300.000 Chips an Nvidia zurück. Diese konnte man aufgrund der Verkaufseinbrüche nicht verbauen. Offenbar hat Nvidia sowohl die Nachfrage von Gamern als auch von Personen überschätzt, […]

Bekannte Gründer und Investoren: Wie stehen sie zu Kryptowährungen?

Viele Kritiker sehen in Bitcoin die große Tulpenmanie. Doch was sagen jene dazu, die sich mit erfolgreichen Investitionen einen Namen gemacht haben? Viele Kritiker sind von den Finanzmärkten, Silicon Valley und Kryptowährungen weit entfernt und besitzen oft keinen einzigen Coin. Wir schauen uns einmal die Investoren an, die bereits in der Vergangenheit ein glückliches Händchen […]

Microsoft will Blockchain nutzen, um Computerspiele-Entwickler zu bezahlen

Wer ein neues Videospiel kauft, zahlt indirekt auch Lizenzen an die Spieleentwickler und -verleger. Doch der Prozess, an dessen Ende die Beteiligten ihr Geld erhalten, ist kompliziert und langwierig. Microsoft will dies nun mit dem Einsatz der Blockchain-Plattform Quorum ändern. Erst kürzlich machte Microsoft auf sich aufmerksam, als das Unternehmen bekannt gab, GitHub zu übernehmen. […]

Südkorea: Ein Staat setzt auf die Blockchain

Die südkoreanische Regierung findet bislang keinen einheitlichen Nenner. Erst verbietet sie ihren Beamten den Handel und Besitz von Kryptowährungen. Später untersagt sie ICOs im eigenen Land, will die Investoren aber nicht bestrafen. Jetzt will die Regierung groß in die Forschung von Blockchain-Projekten investieren. Das Ministerium für Information und Kommunikation stärkt mit der Initiative „Blockchain Technology […]