Ethereum: ETH-Developer diskutieren Hard Forks im Drei-Monats-Rhythmus

Polina Khubbeeva

von Polina Khubbeeva

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Polina Khubbeeva

Polina Khubbeeva studiert Politikwissenschaft am Otto-Suhr-Institut der FU Berlin. Im Studium setzt sie sich besonders intensiv mit dem Verhältnis von Macht und Raum auseinander, weshalb Kryptowährungen für sie besonders im Hinblick auf globale Machtverschiebungen spannend sind.

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Quelle: Shutterstock

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Ethereum (ETH): Im Meeting der Core-Developer kam die Frage nach der Häufigkeit von Hard Forks auf. Im Vorfeld gab es unter den Entwicklern seit Längerem verschiedene Ansichten darüber, ob kleinere Updates im dreimonatigen Rhythmus durchführbar und sinnvoll seien. Moderator Tim Beiko stellte die Frage nun wieder zur Diskussion.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 26. Mai 2019 05:05 Uhr von Christopher Klee

Die Core-Entwickler von Ethereum diskutierten in ihrem Live-Meeting am 12. April über die Erhöhung der Update-Frequenz auf drei Monate bei gleichzeitiger Verringerung des Umfangs der Softwareanpassungen. Obwohl es im Team gemischte Ansichten gab, beschäftigt das Thema die ETH-Developer schon länger.

Tim Beiko setzte sich bereits auf dem Dialogforum Ethereum Magicians am 15. März mit den Vor- und Nachteilen kleinerer und häufigerer Hard Forks auseinander. Im Team von Ethereum diskutieren die Entwickler die Frage bereits seit einigen Wochen. Aktuell finden die Netzwerkanpassungen alle sechs Monate statt.

Der Vorteil: Aktuelle und flexible Anpassungen


Häufigere Hard Forks bieten die Möglichkeit, Anpassungen schnell und flexibel durchzuführen. Das Team kann kurzfristig reagieren und Risiken sowie Änderungen im Protokoll isoliert bearbeiten. Die Deployment-Dauer für Updates, die mehrere Hard Forks benötigen, nimmt ebenfalls ab.

Dadurch, dass weniger EIPs (Ethereum Improvement Proposal), also Verbesserungsvorschläge, zu testen sind, verkürzen häufigere Updates langwierige Test- und Beobachtungsphasen.

Zweifel an Durchführbarkeit und Sicherheit

Ein Entwickler merkte im Meeting an, dass es ohne weitere Automatisierung schwierig werden kann, eine Hard Fork in so kurzer Zeit zu programmieren.

Zudem ist die Sicherheitsüberprüfung unter dem Zeitdruck möglicherweise nicht gewährleistet. Auch können Bugs in der Hard Fork unbemerkt in die nächste Hard Fork übergehen, weil den Nutzern und Programmierern nicht genug Zeit bleibt, diese aufzuspüren.

Unter einer Hard Fork versteht man ein irreversibles Update der Konsensregeln einer Blockchain. Die letzte Ethereum Hard Fork fand unter dem Namen Constantinople im Februar 2019 statt. Aufgrund einer kurzfristig entdeckten Sicherheitslücke erfolgte sie mit zweimonatiger Verspätung.


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