Ethereum-Crash: GDAX fängt Verluste von Tradern auf

Sven Wagenknecht

von Sven Wagenknecht

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Sven Wagenknecht

Sven Wagenknecht ist Chefredakteur von BTC-ECHO. An der Blockchain-Technologie faszinieren ihn vor allem die langfristigen Implikationen auf Politik, Gesellschaft und Wirtschaft.

Quelle: Shutterstock.com

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Wie wir bereits berichtet hatten, kam es in der letzten Woche zu einem Ethereum-Crash an der Handelsbörse GDAX, der durch eine Verkettung von Verkaufsordern und zwei ICOs zu Stande kam.

Bei diesem Crash sackte der Ethereum-Kurs auf bis zu 0,10 US-Dollar ab. Ein Kurs, der nur schwer nachvollziehbar ist, da er keinerlei fundamentalen Bezug zum sonstig gehandelten Preis des Ether hat, der sowohl vor dem Crash als auch nach dem Crash bei durchweg über 300 US-Dollar lag bzw. liegt. Wie es zu solchen extremen Preisverzerrungen an Handelsbörsen kommen kann, haben wir in unserem Wochenrückblick auf Youtube erklärt.


Der Schaden für viele Trader auf GDAX, die Stop-Loss-Order gesetzt haben, ist enorm, da es nicht zu einer “Notunterbrechung” wie bei anderen Handelsbörsen kam. Bei extremer Volatilität besteht nämlich die Möglichkeit den Handel auszusetzen, um einen technisch bedingten Crash, durch zu viele Stop-Loss-Order, zu vermeiden.

Dies geschah nicht, sodass einige Trader nun sehr unzufrieden mit der Handelsbörse GDAX sind. Um diese wieder milde zu stimmen, hat nun der Vice President von GDAX, Adam White, angekündigt, Kompensationen durchzuführen.

So schreibt er in einem Blog-Post:


“Wir werden die Kunden, die von dem Crash am 21. Juni um 12.30 Uhr, durch ausgeführte Stop-Loss-Order und Margin Calls auf ETH-USD, betroffen sind, kompensieren.  Dies wird dazu führen, dass die Kunden ihren ursprünglichen ETH-USD Kontostand, in der Höhe vor dem Crash, zurückgesetzt bekommen.”

Die Kompensation erfolgt aus eigenen Mitteln, obwohl GDAX grundsätzlich keine Schuld trifft, da die Börse lediglich die gesetzten Order ausgeführt hat, nicht mehr und nicht weniger. Es sind also vor allem die Trader, die ihre Trading-Strategie überdenken sollten.

BTC-ECHO


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