ETHBerlin: Hackathon erhält eigenen Token

ETHBerlin: Hackathon erhält eigenen Token

Im September findet in Berlin ein Ethereum-Hackathon statt. Für die Veranstaltung soll eigens ein Token erschaffen werden. Der auf den Namen BRLNCoin getaufte Token wird Teil eines Ethereum-basierten Belohnungssystems sein. 



Berlin hat sich als idealer Nährboden für Startup-Unternehmen einen Namen gemacht. Auch die Kryptoszene pulsiert in der Hauptstadt, was sich in zahlreichen Veranstaltungen rund ums Thema Blockchain niederschlägt. Ein besonders beliebtes Format ist der Hackathon: Programmierer coden um die Wette und versuchen innerhalb kürzester Zeit, ihre Ergebnisse zu präsentieren. Dem Gewinner winkt dann meistens ein Preisgeld. Auch Vorträge und Workshops gehören zum Profil eines Hackathons.

Vom siebten bis zum neunten September findet in der Hauptstadt mit dem ETHBerlin ein solcher Hackathon statt. Im Zentrum sollen Anwendungen für die Etherum-Blockchain stehen. Die Veranstalter haben sich mit The Bounties Network zusammengetan, um für den ETHBerlin einen eigenen Token zu kreieren. The Bounties Network hat eine gleichnamige dApp entwickelt, die es ermöglicht, Belohnungen für verschiedenste Aufgaben auszuloben. Die Belohnungen werden in Form von Ether oder eines beliebigen ERC20-Token ausgeschüttet. Ein Blick auf die Website der dApp verrät, dass es sich bei den Tasks bisher hauptsächlich um programmiertechnische Fragestellungen handelt – ideal für einen Hackathon.

BRLN-Token soll Hackathon überdauern

Das dachten sich vermutlich auch ETHBerlin und The Bounties Network, als sie im Mai ihre Zusammenarbeit beschlossen. The Bounties Network hat zuletzt gute Erfahrungen mit eventspezifischen Tokens gemacht und will dieses Konzept nun auch auf ETHBerlin übertragen. Der Token wird den Namen BerlinCoin (BRLN) tragen und basiert auf dem ERC20-Standard. Als Vorlage dient der Colorado Coin (COLO), den The Bounty Network anlässlich der Boulder Startup Week in Colorado entwickelte.

Der BRLN-Token soll während des ETHBerlin benutzt werden, um Rednern „Trinkgeld“ zu geben und die Erfüller von Tasks zu entlohnen. Darüber hinaus soll der Coin auch nach dem Ende des Hackathons verwendet werden. Es ist geplant, dass er auch für andere blockchain-bezogene Veranstaltungen in Berlin und der näheren Umgebung als Zahlungsmittel Verwendung finden wird.

BTC-ECHO

Über Christopher Klee

Christopher KleeChristopher Klee hat Literatur- und Medienwissenschaften sowie Informatik an der Universität Konstanz studiert. Seit 2017 beschäftigt sich Christopher mit den technischen und politischen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.

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