Et tu, Litecoin? Hard Fork soll zu Litecoin Cash (LCC) führen

Dr. Philipp Giese

von Dr. Philipp Giese

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Dr. Philipp Giese

Dr. Philipp Giese arbeitet als Chief Analyst für BTC-ECHO und ist auf die Bereiche Chartanalyse und Technologie spezialisiert. Der promovierte Physiker kann dabei auf jahrelange Berufserfahrung als technologischer Berater zurückgreifen. Zudem ist er zentraler Ansprechpartner im Discord-Channel von BTC-ECHO und pflegt als Speaker und Interviewer den Austausch mit Startups, Entwicklern und Visionären.

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Quelle: Litecoin Cash

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Am 18. Februar, genauer gesagt mit Block 137.111, soll es zu einem Chain Split von Litecoin kommen. Die neu entstehende Kryptowährung soll Litecoin Cash (LCC) heißen und SHA256-Mining unterstützen. Charlie Lee und andere Kritiker sehen jedoch in der Abspaltung von Litecoin einen Scam. 

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 10. Juli 2019 02:07 Uhr von Andre Winterberg

Nachdem Bitcoin-Forking langsam zu einem Volkssport verkommen ist und auch Ethereum zwei in neuen Kryptowährungen resultierende Hard Forks vorweisen kann, ist nun Litecoin an der Reihe: Schon am 3. Februar wurde auf bitcointalk angekündigt, dass es zu einer Hard Fork kommen soll, deren Ergebnis auf den Namen Litecoin Cash oder kurz LCC hört.

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Drei Unterschiede sollen zu Litecoin aufgebaut werden: Zum einen wird der maximale Supply verzehnfacht, sodass insgesamt 840 Millionen Coins gemint werden können. Zum anderen soll bezüglich des Mining-Algorithmus auf SHA256 statt auf Scrypt gesetzt werden. Außerdem wird die Mining-Difficulty über den Dark-Gravity-Wave-Algorithmus kontinuierlich angepasst, was sich auf die Mining-Profitabilität deutlich besser auswirken soll.

Ob diese Änderungen die Community überzeugen, bleibt abzusehen: Charlie Lee selbst warnt vor der Hard Fork und spricht von einem Scam. Der Fairness halber ist jedoch zu betonen, dass die Leute hinter Litecoin Cash nicht, wie Charlie Lee suggeriert, von Nutzern das Eintragen eines Private Keys auf irgendwelchen Webseiten verlangen, sondern recht detailreich einen sicheren Weg zum Claimen von Litecoin Cash schildern. Etwas verwunderlich ist jedoch, dass die Leute hinter dem Projekt nicht ihre vollständigen Namen veröffentlichen, etwas mehr Transparenz würde hier deutlich mehr Vertrauen stiften. Selbst in einem Interview wird diese Maskerade aufrecht erhalten.

So oder so stellt sich die Frage, ob es einen nachvollziehbaren Grund für diese Hard Fork gibt. Gemäß der Leute hinter Litecoin Cash ist die Hauptmotivation, dass es so wenige SHA256-Coins gibt, die für den kleinen Miner profitabel wären. Die auf SHA256 ausgerichtete Mining-Hardware, die ursprünglich von privaten Bitcoin-Minern genutzt wurde, soll so zu neuem Leben erwachen. Ob diese Begründung für einen neuen Coin ausreicht und ob das Mining von Litecoin Cash wirklich profitabel ist, wird die Zukunft zeigen.

Natürlich gibt es nun nicht wenige, die, wie schon im Fall der verschiedenen Bitcoin Forks, hier “Free Money” sehen. Es bleibt jedem selbst überlassen, ob er tatsächlich sein Litecoin Cash claimen möchte. Die Litecoin-Funds müssen dazu in einer Wallet gelagert sein, bei welcher man im Besitz des Private Keys ist. Entsprechend sollte man nicht einfach Litecoin auf einer Exchange liegen lassen und hoffen, dass diese sich entschließt, die jedem einzelnen Litecoin-Holder zustehenden Litecoin-Cash-Funds auszuschütten. Das Team hinter Litecoin Cash schlägt weiterhin vor, temporär die Funds auf eine Wallet, die nicht die Hauptwallet ist, zu überweisen, um so unterschiedliche Private Keys für Litecoin und Litecoin Cash zu besitzen.

Es steht jedem frei, dies zu tun. Der klassische Hodler, der beispielsweise auf einer Hardware Wallet sein Litecoin liegen hat, kann jedoch auch einfach abwarten. Er wird so oder so dank des Besitzes der Private Keys irgendwann seine Ansprüche geltend machen können – es gibt also keinen Grund zur Eile, die einen gegebenenfalls auf einen Scam hereinfallen lässt.

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