Ernst & Young versteigert Bitcoins im Wert von 19 Mio US-Dollar

Ernst & Young versteigert Bitcoins im Wert von 19 Mio US-Dollar

Die Unternehmensberatung Ernst & Young leitet eine Auktion bei der Bitcoins im Wert von 19 Millionen US-Dollar versteigert werden sollen.



Wie bereits am 30. Mai mitgeteilt sollen bei der heute um 12:01 AEST begonnenen Auktion die insgesamt 25.518 Bitcoins versteigert werden. Die Auktion dauert genau 48 Stunden. Bei den Bitcoins handelt es sich um die verbliebenen Silk Road Bitcoins, die vor geraumer Zeit im Jahr 2014 im Zuge einer Razzia von den Behörden konfisziert wurden.

Ob das Interesse der hochkarätigen Bieter bei den aktuell hohen Bitcoin-Preisen genauso stark sein wird wie bei den bisherigen Auktionen bleibt abzuwarten.

Bisher hat sich lediglich ein Interessent öffentlich dazu bekannt an der Auktion teilzunehmen. CoinDesk zufolge soll der in Silicon Valley ansässige Bitcoin-Trader Binary Financial Interesse bekundet haben.

 

Die beiden US-Unternhemen itBit und Pantera Capital bestätigten bereits, dass sie keine geboten abgeben werden wohingegen das in New York ansässige Bitcoin Cloud-Mining Unternehmen Genesis Mining und Cumberland Mining bisherige Anfragen unbeantwortet ließen.  Ernst & Young war ebenfalls zu keiner Stellungnahme bereit und gab keine Auskunft darüber wie viele Bieter an der Auktion teilnehmen werden.

Auch wenn der derzeit hohe Bitcoin-Kurs auf viele auf den ersten Blick abschrecken wirken mag, so sieht Binary Managing Director Harry Yeh die Auktion als verlockende Möglichkeit für OTC-Firmen:

„Wir wollen unseren Klienten dabei helfen an große Bitcoin-Bestände zu gelangen. Gerade jetzt ist bietet uns die Möglichkeit, Bitcoin ohne große Gebühren kaufen zu können einen großen Vorteil.“

 

OTC-Käufen zahlen derzeit Preise die 2% über dem Marktpreis liegen.

In den vergangenen Wochen ist der Preis pro Bitcoin gestiegen. Also Gründe für den Kursanstieg werden makroökonomische Faktoren, aber vor allem auch das bevorstehende Bitcoin-Blockhalving am 10. Juli genannt.

BTC-ECHO

Englische Originalfassung von Pete Rizzo via CoinDesk

Über Mark Preuss

Mark Preuss ist Gründer und Geschäftsführer von BTC-ECHO.
Nach seinem Wirtschaftsstudium in den Niederlanden und in China führten ihn verschiedene berufliche Stationen im Finanzwesen zunächst in die Schweiz und schließlich nach Düsseldorf. Schon früh begeisterte er sich für digitale Währungen und die Blockchain-Technologie. In Ermangelung einer Anlaufstelle im deutschsprachigen Raum entschied sich Mark schließlich Ende 2013 dazu, mit BTC-ECHO eine eigene Medienplattform zu digitalen Währungen und Blockchain ins Leben zu rufen. Seither hat er BTC-ECHO zur reichweitenstärksten deutschsprachigen Plattform für Kryptowährungen entwickelt.

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