Ernst & Young versteigert Bitcoins im Wert von 13 Mio US-Dollar

Ernst & Young versteigert Bitcoins im Wert von 13 Mio US-Dollar

Die globale Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young wird eigenen Angaben zufolge die Auktion von 24.518 Bitcoins (Wert rund 12,9 Mio US-Dollar) leiten. Die zu versteigernden Bitcoins wurden bereits im Jahr 2014 vom Online-Schwarzmarkt Silk-Road konfisziert.

Der Verkauf der Bitcoins läutet das Ende eines langjährigen Prozesses ein der mit der Festnahme des Australiers Richard Pollard begann. Pollard wurde damals der kommerzielle Handel von Drogen vorgeworfen und zu 11 Jahren Gefängnisstrafe verurteilt.

Ernst & Young sagt in einer Stellungnahme, dass die Auktion über 48 Stunden laufen wird. Beginn ist der 20. Juni um 12.01 AEST. Genauso wie bei den zuvor durch den US-Marshal Service (USMS) abgehaltenen Auktionen werden die Bitcoins in Blocks zu jeweils 2.000 BTC (Wert rund 1Mio US-Dollar) eingeteilt und pro Block versteigert. Insgesamt stehen 11 Blocks zum Verkauf.

In einem Statement sagte Adam Nikitins von Ernst & Young, dass sich die Nordamerikaner und Europäer bei den vorangegangenen vier Auktionen am aktivsten gezeigt haben. Bei der jetzigen Auktion rechnet man mit einer gleichen Auktionsbeteiligung.

Nikitins sagte:

„Wir konzentrieren uns vornehmlich auf erfahrene Investoren die den Wert in ihrem schnell wachsenden digitalen Investment sehen.“

Bis zum 07. Juni können Interessenten ihre Bewerbung für eine Teilnahme an der Auktion bei EY einreichen. Bis zum 10. Juni sollten dann alle nötigen Informationen bei EY vorliegen.

Bemerkenswerterweise findet die Auktion vor dem Block-Halving im Juli statt.

BTC-ECHO

Über Mark Preuss

Mark Preuss ist Gründer und Geschäftsführer von BTC-ECHO.
Nach seinem Wirtschaftsstudium in den Niederlanden und in China führten ihn verschiedene berufliche Stationen im Finanzwesen zunächst in die Schweiz und schließlich nach Düsseldorf. Schon früh begeisterte er sich für digitale Währungen und die Blockchain-Technologie. In Ermangelung einer Anlaufstelle im deutschsprachigen Raum entschied sich Mark schließlich Ende 2013 dazu, mit BTC-ECHO eine eigene Medienplattform zu digitalen Währungen und Blockchain ins Leben zu rufen. Seither hat er BTC-ECHO zur reichweitenstärksten deutschsprachigen Plattform für Kryptowährungen entwickelt.

Bildquellen

  • four people raising cards with number.: © BlueSkyImages, Fotolia

Ähnliche Artikel

Meinungs-ECHO KW 28: Vitalik grillt zentralisierte Exchanges

Hier findet ihr wöchentlich eine kleine Auswahl an Meinungen aus der Sphäre der Kryptowährungen, serviert in mundgerechten Häppchen. Anzeige Vitalik Buterin, der 24-jährige Ethereum-Gründer und Einhorn-Alpaka-Enthusiast, hat vergangenes Wochenende zentralisierte Exchanges in die Hölle geschickt. Vor allem die hohen Listungsgebühren für neue Coins waren für den russisch-kanadischen Programmierer ein Grund, Binance & Co. auf des […]

Texanische Regulierungsbehörde schließt 5 Krypto-Firmen

Die texanische Regulierungsbehörde hat kürzlich im Rahmen einer „Notfall-Aktion“ Unterlassungsklagen verschickt, um gleich bei fünf Krypto-Firmen den Stecker zu ziehen. Die ortsansässigen Unternehmen haben es allesamt versäumt, den Handel mit Wertpapieren anzumelden.  Das Texas State Securities Board mit Sitz in Austin dient dem Schutz der einheimischen Investoren. Im Januar machte die Behörde letztmalig auf sich […]

Regulierungs-ECHO KW#28 – Licht und Schatten rund um den Globus

In der zurückliegenden Woche ist rund um den Globus mal wieder viel in Sachen Regulierung geschehen. In unserem Regulierungs-ECHO blicken wir zum Wochenausklang zurück und fassen zusammen, was wann wo und von wem gesagt, gedacht oder beschlossen wurde. Anzeige China: PBOC-Vizegouverneur weiterhin hart gegenüber ICOs China bleibt weiterhin bei seiner harten Haltung gegenüber Initial Coin […]

Schweizer Börse SIX will ihre Tore für den Kryptohandel öffnen

Die Schweizer Börse (SIX) plant bis Mitte 2019 eine blockchainbasierte Infrastruktur für den Handel sowie für die Abwicklung und Verwahrung digitaler Vermögenswerte. Dies kündigte die Börse am 6. Juli an. Sie will damit eine neue Ära für Kapitalmarktinfrastrukturen einläuten. Die Schweiz macht ihrem kryptoaffinen Image wieder einmal alle Ehre. So hat die Schweizer Börse SIX […]