EY beginnt Rollout einer Blockchain-ID-Plattform

Sven Wagenknecht

von Sven Wagenknecht

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Sven Wagenknecht

Sven Wagenknecht ist Chefredakteur von BTC-ECHO. An der Blockchain-Technologie faszinieren ihn vor allem die langfristigen Implikationen auf Politik, Gesellschaft und Wirtschaft.

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Fingerprint integrated in a printed circuit, releasing binary codes.

Quelle: © ktsdesign - Fotolia.com

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Ernst & Young (EY) startet den Rollout einer Plattform, die auf Blockchain-Basis Identitäten verwalten soll.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Sven Wagenknecht

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Den Auftrag erfüllt EY für einen australischen Kunden, der die Prozesse bei der Anlage von Neukunden und deren Verifikation verbessern möchte. Dabei soll nicht nur das Datenmanagement effizienter gestaltet, sondern auch die Privatsphäre gesichert werden.

Die Plattform basiert auf dem Ethereum-Protokoll und ist bereits weitestgehend eingerichtet. Konkret wurde diese Plattform für das australische Startup BlochExchange entwickelt, das selbst eine auf der Blockchain-Technologie basierende Baufinanzierungsplattform aufgebaut hat.

In einem Interview äußerte Michael Maloney, Manager im Bereich Financial Services bei EY:

“Es handelt sich dabei um unsere am weitesten entwickelte Ethereum-Anwendung. Die Versprechungen für das Ethereum-Netzwerk sind ziemlich groß.”

Glaubwürdigkeit aufbauen


Die Plattform von EY soll es ihren Kunden ermöglichen, die Identität der Kunden nach dem vorgeschriebenen Know-Your-Customer-Prinzip (KYC) zu überprüfen. Darüber hinaus soll es verifizierten Teilnehmern der Blockchain-Umgebung möglich sein auf die Daten zu zugreifen.

Laut dem CEO von BlochExchange, Andrew Coppin, hat die Funktionalität und Bedienbarkeit der Plattform die Erwartungen des Startups sogar bereits übertroffen. Insbesondere die Möglichkeit andere Unternehmen an die Schnittstellen anzudocken und dadurch den Datenaustausch effizienter zu gestalten bewertet der CEO besonders positiv.

Zukünftiges Potenzial

Die Verwaltung von Kundendaten bzw. Identitäten stellt für EY eine der wichtigsten Blockchain-Anwendungen dar.

Einer der führenden Blockchain-Köpfe bei EY, Angus Champion de Crespigny, äußert:

“Wir werden mit dem Rollout jetzt beginnen. Die Plattform wurde ausreichend getestet und hat sich bewährt.”

Ein konkretes Datum kann de Crespigny allerdings noch nicht nennen, da dieses noch im Gespräch sei. Dennoch betont de Crespigny selbstbewusst, dass die Plattform sehr stark im Bereich: KYC, Kundendatenmanagement und Erfüllung von regulatorischen Anforderungen ist.

Zusätzlich plant EY ein Versicherungsprodukt für die Plattform, das Unsicherheiten bezüglich der neuen Technologie ausräumen soll. Schließlich müssen die Kunden von der Sicherheit der Blockchain-Plattform überzeugt werden und wissen, dass diese jederzeit Kontrollen und Prüfverfahren stand hält.

Laut James Roberts, Partner bei EY, haben bereits drei größere australische Banken Interesse an der Plattform beurkundet, sodass hierzu bereits Gespräche am laufen sind.

BTC-ECHO

Englische Originalversion von Jonathan Keane via CoinDesk


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