Entwickler überweist 2.000 ETH an rechtmäßigen Besitzer zurück

Polina Khubbeeva

von Polina Khubbeeva

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Polina Khubbeeva

Polina Khubbeeva studiert Politikwissenschaft am Otto-Suhr-Institut der FU Berlin. Im Studium setzt sie sich besonders intensiv mit dem Verhältnis von Macht und Raum auseinander, weshalb Kryptowährungen für sie besonders im Hinblick auf globale Machtverschiebungen spannend sind.

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Ein Edgeware-Entwickler überwies Ether (ETH) im Wert von 500.000 US-Dollar an seinen rechtmäßigen Besitzer zurück. Zuvor waren Anlagen mit einem Umfang von 2.000 ETH über das Ethereum Mainnet an den falschen Smart Contract geschickt worden. Die Nachricht vom Gerechtigkeitssinn von Drew Stone bietet Abwechslung für die Krypto-Branche, in der normalerweise Hacks, Diebstähle und Betrugsfälle Schlagzeilen machen.

Drew Stone ist die gute Seele der Krypto-Szene in dieser Woche. Der Edgeware Developer berichtet am 4. Juni auf seinem Twitter-Feed von einer selbstlosen Tat im Sinne der Gerechtigkeit. Nachdem er den Flüchtigkeitsfehler eines Users bei der Überweisung von 2.000 ETH bemerkte, entschied Stone sich dazu, die Token im Wert von 500.000 US-Dollar zurück an den rechtmäßigen Besitzer zu senden.

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„Der Fehler stammt von einem User, der die Adresse, die er in MyCrypto via Copy-Paste einfügte, nicht gegenprüfte“, erklärt Stone, wie er auf die Unregelmäßigkeit aufmerksam wurde. Ein User wollte 2.000 ETH an den Edgeware Lockdrop Ropsten Contract schicken. Anstatt auf dem Polkadot-Ökosystem führte er die Transaktion versehentlich auf dem Ethereum Mainnet durch.

Drew Stone stellte in einer Prüfung fest, dass der Key, der zum Erstellen der Transaktion erstellt worden ist, nicht auf das Mainnet übertragen wurde. Er vollzog eine Lockdrop Recovery an die Adresse des Senders.

Mahnung zur Vorsicht

Stone warnt User eindringlich zur Vorsicht bei der Überweisung von Bitcoin & Co. Die fehlerhafte Überweisung kam auch zustande, weil der User seinen Target Key nicht wechselte, als er den Edgeware Lockdrop testete.

Fehler dieser Art kosten Krypto-Investoren regelmäßig hohe Geldsummen. Neben nachlässiger Verwendung von Keys und Passwörtern können unbeabsichtigte Transaktionen zu Verlusten von mehreren Hunderttausend US-Dollar führen. Neben selbstverschuldeten Fauxpas leiden Krypto-Fans weiterhin unter Hacks und Betrugsfällen.

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